Airfryer-Camembert mit Pflaumen-Chutney
Camembert wird im Airfryer außen warm und innen flüssig, dazu ein schnell eingekochtes Pflaumen-Chutney mit Essig und Zwiebel – süß-herzhaft, dazu reicht ein Stück Brot zum Tunken.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Camembert, rund
- Pflaumen (frisch)
- Zwiebel
- Apfelessig
- Zucker
- Rapsöl
- Ciabatta oder Bauernbrot
- Salz, Pfeffer, 1 Prise Zimt
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Camembert aus dem Airfryer ist so ein Trick, den man einmal ausprobiert und danach nicht mehr sein lässt – der Käse wird außen warm, innen fast schon flüssig, und man braucht dafür kaum mehr als einen Timer. Dazu ein Pflaumen-Chutney, das während der Käse im Korb sitzt eigentlich schon fertig geköchelt ist. Spätsommer ist dafür genau die richtige Zeit, Pflaumen sind gerade günstig und reif genug, um von selbst süß zu sein.
Zubereitung
- Zwiebel fein würfeln. Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und in kleine Stücke schneiden.
- Öl in einem kleinen Topf erhitzen, Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Pflaumen, Zucker, Essig, eine Prise Salz und den Zimt dazugeben.
- Alles offen ca. 12–15 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren, bis die Masse eindickt und eher an Marmelade als an Saft erinnert. Vom Herd nehmen, das Chutney dickt beim Abkühlen noch etwas nach.
- Airfryer auf 180 °C vorheizen. Camembert-Räder mit der Rinde nach oben in den Korb legen, wer mag ritzt vorher ein Rautenmuster in die Oberseite ein.
- Camembert ca. 8–10 Minuten garen, bis er innen deutlich nachgibt, wenn man leicht dagegen drückt. In den letzten Minuten das Brot mit in den Korb legen, damit es warm wird.
- Jeden Camembert halbieren und mit Brot und einem großzügigen Klecks Chutney anrichten. Sofort servieren, solange der Käse noch fließt.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Der Airfryer macht aus einem simplen Käse-Rad in wenigen Minuten etwas, für das man sonst extra den Ofen anwerfen würde. Das Chutney braucht kaum Aufmerksamkeit, während es köchelt, und bringt mit Essig und einer Prise Zimt genau die Säure rein, die den fetten Käse ausgleicht. Zusammen mit etwas Brot wird daraus ein kleines Abendessen, das mehr hermacht, als der Aufwand vermuten lässt.
Tipps & Varianten
Statt Pflaumen funktionieren auch Zwetschgen oder später im Jahr Äpfel, die Kochzeit bleibt ungefähr gleich. Ein Schuss Rotwein oder ein Spritzer scharfer Chili im Chutney gibt dem Ganzen mehr Tiefe, falls es nicht zu Kindern serviert wird. Wer keinen ganzen Camembert mag, schneidet ihn vor dem Airfryer in Spalten und paniert sie leicht in Mehl, dann wird die Kruste knuspriger und der Käse läuft weniger stark aus.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Der warme Camembert schmeckt nur frisch wirklich gut, aufgewärmt wird die Konsistenz schnell gummig – am besten also direkt aufessen. Das Chutney ist dagegen ein guter Vorrat: abgekühlt in ein sauberes Glas füllen, im Kühlschrank hält es sich mehrere Tage und wird mit der Zeit sogar noch runder im Geschmack. Für Meal-Prep im klassischen Sinn eignet sich das Gericht als Ganzes eher nicht, aber das Chutney lässt sich gut vorbereiten und dann spontan mit frischem Camembert kombinieren.
Häufige Fragen
Muss die Rinde vom Camembert vor dem Airfryer entfernt werden?
Nein, die Rinde hält den Käse zusammen und wird beim Garen mit weich. Ohne Rinde würde der Camembert im Korb einfach auseinanderlaufen.
Kann ich das Chutney auch mit TK-Pflaumen machen?
Ja, dann einfach ohne Auftauen direkt in den Topf geben und die Kochzeit um ein paar Minuten verlängern, weil mehr Flüssigkeit austritt.
Wie merke ich, wann der Camembert fertig ist?
Vorsichtig mit dem Löffelrücken gegen die Oberseite drücken – gibt sie weich nach und wölbt sich die Rinde leicht, ist er innen flüssig genug.
Passt das Rezept auch als Vorspeise für mehr Gäste?
Klar, dann einfach pro Person eine kleinere Menge Camembert einplanen und in Spalten statt ganzen Rädern servieren, das Chutney reicht meist auch für mehr Portionen.
Was kosten die Zutaten gerade?
Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.



