Kichererbsen-Kokos-Curry mit Spinat

Cremiges veganes Curry aus zwei Dosen Kichererbsen, Kokosmilch und TK-Spinat. Fertig in 30 Minuten, satt macht es für gut einen Euro.

AbendessenVeganUnter 400 kcalUnter 2 €/PortionMeal-Prep
Pro Portion1,13 €
Gesamt4,51 €
Zeit30 Min
kcal / Portion390
kcal gesamt1560
AufwandEinfach
Kichererbsen-Kokos-Curry mit Spinat

Zutaten

Portionen
4
reicht für 4 Personen

tippe eine Zutat zum Abhaken

  • Kichererbsen (Abtropfgewicht je ca. 240 g)2 Dosen (à 400 g)1,10 €
  • TK-Blattspinat450 g0,89 €
  • Kokosmilch1 Dose (400 ml)0,99 €
  • gehackte Tomaten1 Dose (400 g)0,55 €
  • Zwiebel1 große0,07 €
  • Knoblauch3 Zehen0,14 €
  • frischer Ingwer1 Stück (ca. 2 cm)0,35 €
  • Currypulver2 TL0,20 €
  • gemahlener Kreuzkümmel1 TL
  • Kurkuma1/2 TL
  • Limette (Saft)1/20,19 €
  • Öl1 EL0,03 €
  • Salz, Pfeffer, Chiliflockennach Geschmack
Zutaten gesamt4,51 €

Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar

390kcal
14 gEiweiß
32 gKohlenh.
19 gFett
pro Portion

Dieses Curry macht auf den ersten Blick mehr her als es kostet. Zwei Dosen Kichererbsen, eine Dose Kokosmilch, TK-Spinat aus dem Gefrierfach – und nach gut 30 Minuten hast du vier ordentliche Portionen im Topf. Bei uns landet es regelmäßig am Dienstagabend auf dem Tisch, wenn weder Zeit noch Lust für großen Aufwand da ist. Der Topf ist danach auch schnell gespült.

Zubereitung

  1. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch und Ingwer hacken oder reiben. Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, dann Zwiebeln darin 4–5 Minuten weich andünsten.
  2. Knoblauch und Ingwer dazugeben, kurz mitbraten. Currypulver, Kreuzkümmel und Kurkuma einrühren und 30 Sekunden rösten, bis es duftet.
  3. Gehackte Tomaten und Kokosmilch angießen, gut umrühren. Alles 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  4. Kichererbsen abgießen, abspülen und in den Topf geben. TK-Spinat direkt gefroren dazugeben, Deckel drauf und nochmal 10 Minuten köcheln, bis der Spinat aufgetaut und alles sämig ist.
  5. Mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und nach Wunsch Chiliflocken abschmecken. Das war's.
Tipp: Dazu passt Reis oder Naan – beides macht die Portion noch satter, treibt den Preis aber kaum nach oben (200 g Basmati kosten bei Aldi unter 40 Cent). Für Meal-Prep einfach vier Dosen machen: das Curry hält sich 4 Tage im Kühlschrank und lässt sich prima einfrieren. Wer keinen frischen Ingwer hat, nimmt 1/2 TL Ingwerpulver.

Darum lohnt sich dieses Rezept

4 Portionen kosten zusammen 4,51 €, also 1,13 € pro Teller. Das ist vegan, kommt aus einem einzigen Topf und steht in 30 Minuten auf dem Tisch (8 Minuten vorbereiten, 22 Minuten kochen). Pro Portion liefert das Curry ca. 390 kcal, 14 g Eiweiß, 32 g Kohlenhydrate und 19 g Fett – sättigt also ordentlich, ohne dass es schwer im Magen liegt.

Tipps & Varianten

Schärfer geht immer: einfach mehr Chiliflocken rein oder eine kleine frische Chili mit dem Knoblauch andünsten. Wer es milder mag, lässt die Chiliflocken weg und nimmt ein leichtes Currypulver. Statt TK-Spinat funktionieren auch frischer Babyspinat (direkt am Ende einrühren, er fällt sofort zusammen) oder junger Mangold. Rote Linsen sind eine günstige Alternative zu Kichererbsen – einfach 150 g trockene Linsen direkt mit der Kokosmilch mitköcheln, sie lösen sich etwas auf und machen die Sauce noch sämiger. Und wer das Curry strecken will: 200 g Basmati kosten bei Aldi unter 40 Cent für vier Portionen, Naan aus dem Supermarkt liegt bei etwa 80 Cent für zwei Stück.

Aufbewahrung & Meal-Prep

Das Curry hält sich vier Tage im Kühlschrank, und wie das mit Schmorgerichten so ist: Am zweiten Tag schmeckt es noch besser, weil die Gewürze durchgezogen sind. Für Meal-Prep kannst du direkt die doppelte Menge kochen – die Portionen lassen sich in Gefrierbeuteln oder Dosen einfrieren und halten dort gut drei Monate. Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank, dann kurz im Topf aufwärmen mit einem Schluck Wasser oder Kokosmilch.

Häufige Fragen

Kann ich frischen Spinat statt TK-Spinat nehmen?

Ja, das geht. Nimm dann etwa 300 g frischen Blattspinat und rühre ihn ganz am Ende ein – er fällt in zwei Minuten zusammen. TK-Spinat ist allerdings meistens günstiger und du hast keinen Zeitdruck, ihn aufbrauchen zu müssen.

Das Rezept ist mir zu scharf / zu mild – was tun?

Schärfe kommt hier hauptsächlich vom Currypulver und den Chiliflocken – beides einfach nach Geschmack anpassen. Ein mildes Currypulver aus dem Asia-Laden ist oft aromatischer als das Standard-Supermarktpulver, dabei aber kaum scharf. Mehr Zitronensaft oder ein Schuss Kokosmilch extra macht das Gericht noch milder und etwas cremiger.

Lässt sich das Curry einfrieren?

Ja, sehr gut sogar. Am besten abkühlen lassen, in Portionen abfüllen und einfrieren. Im Kühlschrank aufgetaut und dann kurz aufgewärmt schmeckt es wie frisch gekocht. TK-Spinat, der einmal aufgetaut und wieder eingefroren wird, verändert die Textur etwas – aber im Curry fällt das kaum auf.

Was passt dazu als Beilage?

Basmati- oder Jasminreis ist der Klassiker und hält den Gesamtpreis im Rahmen. Naan-Brot eignet sich gut zum Soße-Auftunken. Wer keine Kohlenhydrat-Beilage will, kann auch einfach mehr Kichererbsen nehmen – sättigend genug ist das Curry auch ohne Reis.

Was kosten die Zutaten gerade?

Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.