Airfryer-Frikadellen mit klassischem Kartoffelsalat

Klassische Frikadellen kommen ohne Anbraten aus dem Airfryer, dazu ein kühler Kartoffel-Gurken-Salat mit Joghurt-Dressing statt Mayo. Der Sommerklassiker fürs Familienessen, nur leichter und günstiger als vom Grillbuffet.

AbendessenAirfryerHigh ProteinMeal-Prep
Pro Portion2,13 €
Gesamt8,51 €
Zeit45 Min
kcal / Portion540
kcal gesamt2160
AufwandEinfach
Airfryer-Frikadellen mit klassischem Kartoffelsalat

Zutaten

Portionen
4
reicht für 4 Personen

tippe eine Zutat zum Abhaken

  • Hackfleisch gemischt (Rind/Schwein)500 g5,49 €
  • Ei (Größe M)10,25 €
  • Zwiebeln (eine für die Frikadellen, eine für den Salat)2 Stück0,14 €
  • Toastbrösel (aus 2 Scheiben Toastbrot zerrieben)40 g0,06 €
  • mittelscharfer Senf (1 EL für die Masse, 1 EL fürs Dressing)2 EL0,07 €
  • Milch (zum Einweichen der Brösel)3 EL (ca. 45 ml)0,04 €
  • Rapsöl (zum Einpinseln des Airfryer-Korbs)1 TL0,01 €
  • festkochende Kartoffeln800 g0,80 €
  • Salatgurke10,69 €
  • Naturjoghurt200 g0,32 €
  • Apfelessig2 EL0,04 €
  • Schnittlauch1/2 Topf0,60 €
  • Salz, Pfeffern. B.
Zutaten gesamt8,51 €

Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar

540kcal
30 gEiweiß
50 gKohlenh.
25 gFett
pro Portion

Frikadellen und Kartoffelsalat gehören für viele einfach zusammen, gerade jetzt im Sommer. Diese Version kommt aus dem Airfryer, spart also das Anbraten in der Pfanne und die Fettspritzer auf dem Herd. Der Salat bleibt bewusst klassisch mit Joghurt statt Mayo, das macht ihn etwas leichter. Passt gut fürs Familienessen und schmeckt auch am nächsten Tag kalt noch gut.

Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser aufsetzen. Etwa 20–25 Minuten köcheln lassen, bis sie mit der Gabel weich sind.
  2. Während die Kartoffeln kochen: eine Zwiebel fein würfeln, die zweite für später beiseitelegen. Toastbrot zu groben Bröseln zerreiben oder kurz im Mixer pulsen und mit der Milch tränken.
  3. Hackfleisch, Ei, die eingeweichten Toastbrösel, die gewürfelte Zwiebel, 1 EL Senf, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gut verkneten. Aus der Masse 8 gleich große Frikadellen formen.
  4. Airfryer-Korb dünn mit Öl bepinseln. Frikadellen mit etwas Abstand hineinlegen und bei 180 °C ca. 12–14 Minuten garen, nach der Hälfte der Zeit wenden. Je nach Korbgröße in zwei Runden garen.
  5. Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm pellen, dann in Scheiben schneiden. Gurke waschen und in dünne Scheiben schneiden. Zweite Zwiebel fein würfeln.
  6. Joghurt, restlichen Senf, Essig, gewürfelte Zwiebel und Schnittlauchröllchen zu einem Dressing verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über die warmen Kartoffeln geben, Gurke unterheben und kurz durchziehen lassen. Mit den Frikadellen servieren.
Tipp: Ohne Airfryer geht's genauso gut im Backofen: Frikadellen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze rund 20 Minuten backen, nach der Hälfte wenden. Klassisch in der Pfanne mit einem Schuss Öl gebraten sind sie noch schneller fertig, dann aber nicht ganz so fettarm. Der Kartoffelsalat schmeckt nach ein paar Stunden Ziehzeit im Kühlschrank sogar noch runder.

Darum lohnt sich dieses Rezept

Frikadellen und Kartoffelsalat sind ein Duo, das seit Generationen jede Grillsaison übersteht – hier eben ohne Grill und ohne Pfanne voller Spritzer. Der Airfryer braucht kaum Öl, das Fleisch bleibt trotzdem saftig, und der Kartoffelsalat mit Joghurt statt Mayo ist spürbar leichter als die Version von der Familienfeier. Mit gemischtem Hack kommt genug Eiweiß auf den Teller, damit auch hungrige Esser satt werden, ohne dass die Einkaufsliste lang wird.

Tipps & Varianten

Statt Toastbrot funktionieren auch trockene Haferflocken oder ein altbackenes Brötchen in der Masse, beides bindet ähnlich gut. Wer mag, mischt einen Teil des Hacks mit Putenhack, das macht die Frikadellen etwas magerer. Beim Kartoffelsalat sind ein paar Radieschen oder eingelegte Gewürzgurken eine schöne Ergänzung, wenn gerade welche im Kühlschrank liegen. Und falls jemand am Tisch klassische Mayo bevorzugt: einfach die Hälfte des Joghurts dagegen tauschen, dann wird das Dressing cremiger.

Aufbewahrung & Meal-Prep

Gegarte Frikadellen halten sich im Kühlschrank locker zwei bis drei Tage und schmecken auch kalt, zum Beispiel aufs Brot. Roh geformt lassen sie sich ebenso gut einfrieren, dann direkt aus dem Gefrierfach in den Airfryer geben und die Garzeit etwas verlängern. Der Kartoffelsalat zieht über Nacht sogar noch besser durch, hält sich wegen des Joghurts aber nur etwa zwei Tage im Kühlschrank – für Meal-Prep-Boxen am besten frisch einplanen.

Häufige Fragen

Geht das Rezept auch ohne Airfryer?

Klar. Frikadellen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze rund 20 Minuten backen, nach der Hälfte wenden. Klassisch in der Pfanne mit einem Schuss Öl gebraten geht's noch schneller, dann sind sie in etwa 10 Minuten fertig.

Wie lange hält sich der Kartoffelsalat im Kühlschrank?

Wegen des Joghurt-Dressings am besten innerhalb von zwei Tagen aufessen. Er schmeckt nach ein paar Stunden Ziehzeit sogar besser, weil sich die Aromen setzen können.

Kann ich die Frikadellen einfrieren?

Ja, sowohl roh geformt als auch fertig gegart. Roh eingefroren direkt aus der Gefriertruhe in den Airfryer geben und die Garzeit um ein paar Minuten verlängern, bis sie durch sind.

Welches Hackfleisch passt am besten?

Gemischtes Hack aus Rind und Schwein macht die Frikadellen saftig, weil es etwas mehr Fett mitbringt. Reines Rinderhack geht auch, wird aber etwas fester und trockener – dafür ein bisschen magerer.

Was kosten die Zutaten gerade?

Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.