Airfryer Mais-Frikadellen mit Joghurt-Dip
Knusprige Puffer aus Dosenmais, Ei und Mehl, im Airfryer statt in der Pfanne gebacken – dazu ein schneller Joghurt-Knoblauch-Dip. Günstig, weil vor allem Dosenmais und ein paar Grundzutaten aus dem Vorrat reichen.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Mais
- Eier (Bodenhaltung)
- Weizenmehl (Type 405)
- Frühlingszwiebeln
- Knoblauch
- Naturjoghurt
- Speiseöl (zum Bestreichen/Besprühen)
- Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Diese Mais-Frikadellen sind bei uns die Antwort auf 'nur noch eine Dose Mais im Schrank, aber Hunger auf was Warmes'. Der Airfryer macht sie außen knusprig, ohne dass literweise Öl in der Pfanne brutzelt. Der Joghurt-Dip braucht kaum zwei Minuten und bringt die nötige Frische rein. Passt als schneller Snack zwischendurch genauso gut wie als leichtes Mittagessen mit etwas Salat dazu.
Zubereitung
- Mais in einem Sieb gut abtropfen lassen und mit den Händen oder Küchenpapier leicht ausdrücken. Je trockener der Mais, desto besser hält die Masse später zusammen.
- Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, 2 Knoblauchzehen fein reiben. Mit Mais, Eiern und Mehl in einer Schüssel verrühren, kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
- Aus der Masse mit einem Esslöffel oder den Händen 12–16 kleine, flache Frikadellen formen. Die Masse ist recht locker, das ist normal – sie bindet beim Backen weiter ab.
- Airfryer auf 190 °C vorheizen. Korb dünn mit Öl bepinseln oder besprühen, Frikadellen nebeneinander hineinsetzen, ohne dass sie sich berühren.
- 10–12 Minuten backen, nach der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden, bis sie goldbraun und an den Rändern knusprig sind. Bei kleinerem Korb in zwei Runden backen.
- Für den Dip die restliche Knoblauchzehe fein reiben und mit dem Naturjoghurt, Salz und Pfeffer glattrühren. Zu den warmen Frikadellen servieren.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Dosenmais ist einer der unterschätzten Vorratsschrank-Helden – günstig, lange haltbar und in Minuten einsatzbereit. Zusammen mit Ei und Mehl entsteht daraus eine einfache Puffer-Masse, die im Airfryer mit kaum Fett trotzdem richtig knusprig wird. Frühlingszwiebeln und Knoblauch sorgen für Würze, ohne dass man extra einkaufen muss. Der Dip ist dabei fast geschenkt: Joghurt, eine Zehe Knoblauch, fertig.
Tipps & Varianten
Wer mag, reibt ein Stück Käse mit in die Masse – das macht die Frikadellen etwas herzhafter und hilft zusätzlich beim Zusammenhalten. Statt Paprikapulver passt auch etwas Currypulver, dann wird's Richtung asiatisch angehaucht. Für eine schärfere Note reicht eine fein gehackte Chilischote oder ein Spritzer Sriracha im Teig. Als Beilage machen sich die Frikadellen auch gut neben einem einfachen Tomatensalat.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Fertig gebackene Frikadellen halten sich im Kühlschrank gut 2–3 Tage, abgedeckt in einer Dose. Zum Aufwärmen am besten wieder kurz in den Airfryer, 3–4 Minuten bei 180 °C, dann werden sie wieder knusprig statt labbrig aus der Mikrowelle. Der Dip hält sich separat verschlossen etwa 2 Tage – am besten erst kurz vor dem Servieren dazugeben, sonst zieht er in die Frikadellen ein.
Häufige Fragen
Kann ich TK-Mais statt Dosenmais nehmen?
Ja, problemlos. Einfach auftauen lassen und gut abtropfen bzw. trocken tupfen, damit die Masse nicht zu feucht wird.
Die Frikadellen fallen im Airfryer auseinander – woran liegt's?
Meistens war der Mais nicht gut genug abgetropft oder die Frikadellen wurden zu dünn geformt. Etwas dicker formen und vor dem Wenden ruhig 6–7 Minuten anbacken lassen, dann haben sie schon eine feste Kruste.
Geht das Rezept auch vegetarisch-vegan?
Die Eier lassen sich schwer eins zu eins ersetzen, weil sie hier viel binden. Am ehesten funktioniert ein Versuch mit 2 EL Speisestärke plus 3 EL Wasser pro Ei, dazu etwas mehr Mehl. Den Dip einfach mit pflanzlichem Joghurt machen.
Was passt als Beilage dazu?
Ein einfacher grüner Salat oder Tomatensalat macht daraus eine vollständige Mahlzeit. Auch in einem Wrap mit etwas Salat schmecken die Frikadellen gut, dann reicht auch weniger Dip.
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