Gazpacho – Kalte Tomaten-Gurken-Suppe

Rohe Tomaten, Gurke, Paprika und Zwiebel wandern mit Knoblauch, Olivenöl und einem Schuss Essig in den Mixer, fertig ist die eiskalte spanische Sommersuppe. Der Herd bleibt komplett aus, das macht sie an heißen Julitagen zur ehrlichsten Lösung.

MittagVeganUnter 400 kcalSchnell · 20 MinUnter 1 €/PortionMeal-Prep
Pro Portion0,86 €
Gesamt3,44 €
Zeit20 Min
kcal / Portion190
kcal gesamt760
AufwandEinfach
Gazpacho – Kalte Tomaten-Gurken-Suppe

Zutaten

Portionen
4
reicht für 4 Personen

tippe eine Zutat zum Abhaken

  • reife Tomaten, gewürfelt700 g2,09 €
  • Salatgurke, geschält und gewürfelt½ Stück0,35 €
  • rote Paprika, entkernt und gewürfelt1 Stück0,51 €
  • Zwiebel, grob gewürfelt½ Stück0,04 €
  • Knoblauch1 Zehe0,05 €
  • Olivenöl4 EL0,36 €
  • Apfelessig (oder milder Weißweinessig)2 EL0,04 €
  • kaltes Wasser, zum Verdünnen200 ml0,00 €
  • Salz, Pfeffer, evtl. eine Prise Kreuzkümmeln. B.
Zutaten gesamt3,44 €

Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar

190kcal
3 gEiweiß
13 gKohlenh.
14 gFett
pro Portion

An richtig heißen Julitagen will bei uns niemand mehr am Herd stehen, und genau dafür gibt es Gazpacho. Die kalte Tomatensuppe aus Andalusien braucht keinen einzigen Topf, nur einen Mixer und ein bisschen Geduld im Kühlschrank. Rein kommen Gemüse, die im Sommer sowieso günstig und reif zu haben sind, dazu Olivenöl, Essig und Knoblauch für den Pfiff. Wer sie einmal richtig kalt probiert hat, vermisst im Sommer kaum noch die warme Suppe.

Zubereitung

  1. Tomaten waschen, Stielansätze rausschneiden und grob würfeln, dabei den Saft möglichst auffangen. Gurke schälen (oder mit Schale lassen, dann wird die Suppe etwas grüner) und grob würfeln. Paprika entkernen und ebenfalls grob würfeln.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob hacken. Bei rohem Knoblauch reicht wirklich eine kleine Zehe, sonst schmeckt die Suppe schnell zu scharf.
  3. Alles zusammen mit Olivenöl, Essig und einer ordentlichen Prise Salz in einen Mixer oder hohen Rührbecher geben (ein Stabmixer tut's auch) und fein pürieren.
  4. Nach und nach kaltes Wasser einrühren, bis die Konsistenz passt – gazpacho darf ruhig noch etwas Textur haben, sollte aber gut trinkbar bleiben.
  5. Wer's ganz fein mag, streicht die Suppe jetzt durch ein feines Sieb, das macht sie seidiger, ist aber optional und kostet nur Zeit. Mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack einer Prise Kreuzkümmel abschmecken – kalte Gerichte vertragen meist mehr Würze, als man zuerst denkt.
  6. Mindestens 1–2 Stunden kalt stellen, besser über Nacht, dann sind die Aromen richtig zusammengewachsen. Vor dem Servieren noch mal umrühren.
Tipp: Klassisch wird Gazpacho oft mit eingeweichtem altem Brot angedickt, das macht sie sämiger und noch etwas sättigender – wer Reste vom Wochenende hat, weicht ein, zwei Scheiben in etwas Wasser ein und püriert sie mit. Als leichtes Mittagessen serviere ich sie am liebsten mit knusprigem Brot dazu, dann wird aus der Vorspeise ein vollwertiger Teller. Für die Optik lohnt sich ein kleines Extra-Häufchen fein gewürfelte Gurke, Paprika und ein Spritzer Olivenöl obendrauf, das bringt Biss in die sonst glatte Suppe. Statt Apfelessig passt auch Sherry- oder Weißweinessig, dann schmeckt es noch etwas näher am andalusischen Original.

Darum lohnt sich dieses Rezept

Gazpacho lebt von Zutaten, die im Sommer ohnehin zu den günstigsten im Laden gehören: reife Tomaten, Gurke, Paprika und Zwiebel. Gekocht wird nichts, gebraucht wird nur ein Mixer – der Herd bleibt aus, was gerade an heißen Tagen ein echter Vorteil ist. Trotzdem steckt in der Suppe ordentlich Gemüse, und mit dem Olivenöl kommt auch genug Fett rein, damit sie nicht nur wässrig, sondern richtig sättigend schmeckt.

Tipps & Varianten

Wer es klassischer mag, weicht ein, zwei Scheiben altes Brot ein und püriert sie mit, das macht die Suppe sämiger und etwas sättigender. Auch eine halbe rote Chili oder ein Spritzer Tabasco bringen Schärfe rein, wenn's mal nicht so mild sein soll. Für mehr Protein passt ein Klecks Naturjoghurt oder ein paar Würfel Feta obendrauf richtig gut, dann wird aus der leichten Vorspeise fast ein eigenständiges Gericht.

Aufbewahrung & Meal-Prep

Gazpacho hält sich in einer verschlossenen Dose locker zwei bis drei Tage im Kühlschrank und schmeckt am zweiten Tag oft sogar runder, weil die Aromen Zeit hatten, sich zu setzen. Für die Woche lohnt es sich, gleich eine größere Menge zu pürieren und portionsweise in Gläsern kalt zu stellen, mittags ist sie dann in Sekunden servierfertig. Einfrieren geht theoretisch, dann trennt sich die Suppe beim Auftauen aber leicht, deshalb würde ich sie lieber frisch und innerhalb weniger Tage aufessen.

Häufige Fragen

Muss ich das Gemüse vorher schälen?

Die Tomaten kannst du mit Schale pürieren, das stört nicht weiter. Bei der Gurke ist es Geschmackssache – mit Schale wird die Suppe etwas grüner und leicht bitterer, ganz nach Vorliebe.

Wie lange muss die Suppe kalt stehen?

Mindestens eine Stunde, damit sie wirklich durchgekühlt ist. Besser sind zwei Stunden oder über Nacht, dann haben sich die Aromen auch noch etwas besser verbunden.

Kann ich die Suppe ohne Mixer machen?

Ein Stabmixer im hohen Becher funktioniert genauso gut wie ein Standmixer. Ganz ohne Mixgerät wird es schwierig, die Konsistenz bleibt dann eher grob und stückig statt cremig.

Schmeckt Gazpacho auch als Hauptgericht?

Ja, vor allem mit knusprigem Brot dazu oder ein paar Würfeln Feta obendrauf wird aus der leichten Vorspeise ein vollwertiges, leichtes Mittagessen.

Was kosten die Zutaten gerade?

Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.