Kalte Gurken-Joghurt-Suppe mit Dill

Geriebene Gurke, Naturjoghurt, Knoblauch und frischer Dill verrührt – fertig ist die kühlste Suppe im Sommer, ganz ohne Herd. Für ein paar Cent pro Portion und in 15 Minuten fertig.

MittagVegetarischUnter 400 kcalSchnell · 15 MinUnter 1 €/PortionMeal-Prep
Pro Portion0,75 €
Gesamt2,99 €
Zeit15 Min
kcal / Portion130
kcal gesamt520
AufwandEinfach
Kalte Gurken-Joghurt-Suppe mit Dill

Zutaten

Portionen
4
reicht für 4 Personen

tippe eine Zutat zum Abhaken

  • Salatgurke2 Stück1,38 €
  • Naturjoghurt (3,5 %)500 g0,79 €
  • Knoblauch2 Zehen0,08 €
  • Olivenöl1 EL0,09 €
  • Zitrone (Saft)½ Stück0,15 €
  • Wasser (kalt, zum Verdünnen)200 ml0,00 €
  • Dill (frisch, gehackt)½ Bund0,50 €
  • Salz, Pfeffern. B.
Zutaten gesamt2,99 €

Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar

130kcal
6 gEiweiß
8 gKohlenh.
8 gFett
pro Portion

An richtig heißen Julitagen hat der Herd bei uns Pause, aber Suppe gibt's trotzdem. Diese kalte Gurken-Joghurt-Suppe ist im Grunde nur geraspelte Gurke, Joghurt und ein bisschen Würze – kein Kochen, kein Schwitzen in der Küche. Sie ist quasi die löffelbare Cousine von Tzatziki, nur eben dünner angerührt und mit ordentlich Dill. Weil vor allem Gurke und Joghurt drinstecken, bleibt sie dazu richtig günstig.

Zubereitung

  1. Gurken schälen, längs halbieren und mit einem Löffel die wässrigen Kerne rauskratzen – das macht die Suppe später weniger dünn. Dann grob raspeln oder in kleine Würfel schneiden.
  2. Knoblauch schälen und sehr fein reiben oder durch die Presse drücken. Je feiner, desto gleichmäßiger verteilt sich später die Schärfe.
  3. Geriebene Gurke, Joghurt, Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft in einer großen Schüssel verrühren. Wer es cremiger mag, püriert alles kurz mit dem Stabmixer.
  4. Nach und nach kaltes Wasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist – als Suppe eher mehr, als dickerer Dip eher weniger.
  5. Dill fein hacken und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken, kalte Gerichte vertragen mehr Würze als man denkt.
  6. Mindestens 30 Minuten kalt stellen, dann noch mal umrühren und servieren. Ein Schuss Olivenöl obendrauf sieht schön aus und schmeckt auch.
Tipp: Wer mag, röstet eine Handvoll gehackte Walnüsse trocken in der Pfanne an und streut sie kurz vor dem Servieren über die Suppe – gibt Crunch und macht das Ganze etwas sättigender. Statt Dill passt auch frische Minze, dann schmeckt es eher wie die griechische Variante. Und falls die Suppe im Kühlschrank nachdickt: einfach noch mal mit ein paar Löffeln kaltem Wasser auflockern.

Darum lohnt sich dieses Rezept

Gurke besteht zu über 95 % aus Wasser, kostet fast nichts und ist im Sommer sowieso überall günstig zu haben. Zusammen mit einem großen Becher Naturjoghurt ergibt das eine Suppe, die kühlt, sättigt und trotzdem leicht bleibt – perfekt, wenn's draußen zu heiß zum Kochen ist.

Das Schöne daran: Es gibt keinen einzigen Topf oder Pfanne, die schmutzig wird. Alles wird nur geraspelt, gepresst und verrührt. Selbst wer sonst wenig kocht, bekommt das in 15 Minuten hin, und der Kühlschrank erledigt den Rest.

Preislich bewegt sich die Suppe klar im unteren Bereich, weil weder Fleisch noch teure Extras reinkommen – nur frisches Gemüse, Milchprodukt und ein paar Kräuter.

Tipps & Varianten

Die Grundform lässt sich leicht anpassen. Mit Skyr statt normalem Joghurt wird die Suppe deutlich proteinreicher und etwas dickflüssiger – dann braucht es entsprechend mehr Wasser zum Verdünnen.

Wer es schärfer mag, gibt eine Prise Chiliflocken oder etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer extra dazu. Ein paar geröstete Walnüsse oder Sonnenblumenkerne obendrauf bringen Biss in die sonst recht weiche Suppe.

Statt Dill funktioniert auch ein Mix aus Dill und Minze richtig gut, das erinnert dann eher an die bulgarische Tarator-Suppe. Und für eine cremigere Textur einfach alles kurz mit dem Stabmixer durchziehen, statt nur zu raspeln und zu rühren.

Aufbewahrung & Meal-Prep

In einer verschlossenen Dose hält sich die Suppe locker zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Weil sie ohnehin flüssig ist, macht ihr das Stehen weniger aus als einem Salat – sie zieht sogar noch etwas nach und schmeckt am zweiten Tag oft runder.

Vor dem Servieren einmal kräftig umrühren, weil sich Gurkenwasser und Joghurt beim Stehen leicht trennen können. Für die Woche vorzukochen lohnt sich vor allem, wenn man die Suppe portionsweise in Gläsern oder kleinen Boxen im Kühlschrank stapelt – so ist sie mittags in einer Minute servierfertig.

Einfrieren würde ich nicht empfehlen: Joghurt setzt sich beim Auftauen ab und wird körnig, das lohnt bei so einer schnellen Suppe nicht.

Häufige Fragen

Muss die Suppe wirklich kalt sein?

Ja, das ist der Sinn dahinter – sie schmeckt lauwarm eher fad. Am besten mindestens 30 Minuten, besser ein, zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, bevor sie auf den Tisch kommt.

Welcher Joghurt eignet sich am besten?

Ein milder Naturjoghurt mit 3,5 % Fett funktioniert am unkompliziertesten und gibt eine schöne Cremigkeit. Griechischer Joghurt oder Skyr gehen auch, sind aber dicker – dann einfach etwas mehr Wasser zum Verdünnen nehmen.

Kann ich frischen Dill durch getrockneten ersetzen?

Ja, aber deutlich weniger nehmen, getrockneter Dill schmeckt konzentrierter. Etwa ein Teelöffel statt der frischen Menge reicht meistens, am besten schrittweise abschmecken.

Wie lange hält sich die Suppe im Kühlschrank?

Zwei bis drei Tage in einem gut verschlossenen Behälter. Vor dem Essen noch mal umrühren, weil sich die Flüssigkeit beim Stehen etwas absetzt.

Was kosten die Zutaten gerade?

Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.