Cremiges Linsen-Dal mit Reis

Würziges rotes Linsen-Dal mit Kokosmilch und Reis – vegan, eiweißreich und unter 1 € pro Portion. Der perfekte Meal-Prep-Klassiker.

MittagVeganUnter 1 €/PortionMeal-Prep
Pro Portion0,57 €
Gesamt2,27 €
Zeit30 Min
kcal / Portion410
kcal gesamt1640
AufwandEinfach
Cremiges Linsen-Dal mit Reis

Zutaten

Portionen
4
reicht für 4 Personen

tippe eine Zutat zum Abhaken

  • rote Linsen250 g0,50 €
  • Reis200 g0,30 €
  • Zwiebel10,07 €
  • Knoblauch2 Zehen0,09 €
  • Kokosmilch (Dose)400 ml0,99 €
  • Tomatenmark2 EL0,07 €
  • Currypulver2 TL0,20 €
  • gemahlener Kreuzkümmel1 TL
  • Gemüsebrühe500 ml0,05 €
  • Salz, Pfeffer, Öln. B.
Zutaten gesamt2,27 €

Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar

410kcal
18 gEiweiß
62 gKohlenh.
10 gFett
pro Portion

Rotes Linsen-Dal ist eines der Gerichte, bei denen ich immer leicht überrascht bin, wie viel Geschmack für so wenig Geld rauskommt. Kokosmilch, Curry, ein bisschen Tomatenmark – und die Küche riecht auf einmal richtig gut. Pro Portion bleibst du bei 59 Cent, das Rezept macht vier satte Portionen, und die Linsen brauchen nicht mal eingeweicht werden. Für stressige Wochentage ist das einer meiner Fixpunkte.

Zubereitung

  1. Reis nach Packungsanweisung kochen.
  2. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in etwas Öl glasig anschwitzen.
  3. Tomatenmark, Curry und Kreuzkümmel zugeben und 1 Minute mitrösten.
  4. Linsen, Kokosmilch und Brühe angießen, aufkochen und 15–18 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Reis servieren.
Tipp: Reste halten gekühlt 3 Tage und lassen sich super einfrieren. Ein Spritzer Zitrone vor dem Servieren bringt extra Frische.

Darum lohnt sich dieses Rezept

Das Dal kostet dich für vier Portionen gerade mal 2,27 € gesamt, also 0,57 € pro Teller. Jede Portion kommt auf rund 410 kcal, 18 g Eiweiß und 62 g Kohlenhydrate – für ein rein veganes Gericht hält das ordentlich vor. Zubereitung: 5 Minuten Schnippeln, dann 25 Minuten Kochen, in denen du eigentlich nichts tun musst. Vegan ist es sowieso, und Linsen sättigen zuverlässig, ohne schwer im Magen zu liegen.

Tipps & Varianten

Die Schärfe lässt sich gut steuern: Ein halber TL Chiliflocken oder frische Chili mit dem Knoblauch anrösten, wenn du es etwas lebhafter magst. Wer kein volles Aroma von Kokosmilch will, nimmt die Hälfte der Dose und füllt mit extra Brühe auf – funktioniert gut, nur etwas weniger cremig. Eine Handvoll Babyspinat kurz vor dem Servieren unterrühren macht das Dal bunter und bringt noch mehr Substanz. Für die Gewürze gilt: Currypulver und Kreuzkümmel kurz in der Pfanne mitrösten, bevor die Flüssigkeit kommt – das macht deutlich mehr Tiefe. Wer gerne experimentiert, gibt zum Schluss noch etwas Garam Masala rein.

Aufbewahrung & Meal-Prep

Das Dal hält sich im Kühlschrank problemlos drei Tage – eher besser als am ersten Tag, weil die Gewürze durchziehen. Einfrieren klappt super: portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen, hält sich drei Monate. Beim Aufwärmen einen Schuss Wasser oder Brühe dazugeben, weil es recht fest wird. Den Reis lieber separat lagern und frisch kochen oder separat aufwärmen, dann bleibt die Konsistenz besser.

Häufige Fragen

Muss ich rote Linsen nehmen oder geht auch eine andere Sorte?

Rote Linsen sind hier die erste Wahl, weil sie ohne Einweichen in etwa 15 Minuten weich werden und das Dal von selbst cremig machen – sie zerfallen beim Kochen. Grüne oder braune Linsen brauchen länger und bleiben bissfester, was eine andere Textur ergibt. Das funktioniert auch, ist dann aber eher ein Linseneintopf als ein klassisches Dal.

Ich mag keinen Kokosgeschmack – kann ich die Kokosmilch weglassen?

Ja, einfach komplett durch Gemüsebrühe ersetzen. Das Dal wird dann weniger cremig und etwas leichter, aber der Curry-Linsen-Geschmack bleibt gut. Wer es trotzdem etwas sämiger möchte, kann einen Esslöffel Tomatenmark mehr nehmen oder die Linsen einfach länger köcheln lassen, bis sie fast zerfallen.

Wie mache ich es schärfer oder milder?

Für mehr Schärfe: Chiliflocken mit dem Curry rösten, oder eine kleine frische Chili fein hacken und mit Zwiebel und Knoblauch anbraten. Milder wird es, wenn du mildes Currypulver nimmst und den Kreuzkümmel auf einen halben TL reduzierst. Ein Spritzer Zitrone vor dem Servieren balanciert beides gut aus.

Kann ich das Dal einfrieren?

Ja, und es lohnt sich. Das Dal friert gut ein, am besten ohne Reis, portionsweise. Auftauen über Nacht im Kühlschrank oder direkt im Topf bei niedriger Hitze mit ein bisschen Wasser. Maximal drei Monate eingefroren lassen – danach leidet der Geschmack.

Was kosten die Zutaten gerade?

Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.