Herzhafte Linsensuppe mit Kartoffeln und Karotten
Eine satte, deutsche Linsensuppe – kein Dal, keine Gewürzexplosion, sondern bodenständig mit Suppengemüse, Kümmel und einem Schuss Essig am Ende. Vier Portionen für unter 3 Euro.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Tellerlinsen (braune Linsen), trocken
- Kartoffeln (festkochend)
- Karotten (ca. 3 mittelgroße)
- Staudensellerie oder ein Stück Knollensellerie (ca. 80 g)
- Zwiebel
- Knoblauch
- Tomatenmark
- Gemüsebrühwürfel
- Wasser
- Lorbeer
- Kümmel (ganz oder gemahlen)
- Apfelessig
- Rapsöl
- Salz, Pfeffer, frische Petersilie
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Linsensuppe hat in vielen deutschen Küchen einen festen Platz, aber irgendwie macht sie kaum jemand noch selbst. Dabei ist sie einer der günstigsten Töpfe, die du kochen kannst. Braune Linsen brauchen kein Einweichen, das Gemüse ist meistens sowieso da – und nach 40 Minuten steht vier Mal Mittagessen auf dem Tisch. Bei uns kommt da am Ende immer ein Schuss Apfelessig rein, das macht den Unterschied.
Zubereitung
- Linsen in einem Sieb kalt abspülen. Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden (ca. 2 cm). Karotten und Sellerie in Scheiben, Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken.
- Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel darin 3–4 Minuten glasig dünsten, dann Knoblauch und Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten, bis das Mark etwas dunkler wird.
- Linsen, Kartoffeln, Karotten, Sellerie, Lorbeerblätter und Kümmel in den Topf geben. Brühwürfel im Wasser auflösen und alles damit aufgießen.
- Aufkochen lassen, dann Hitze reduzieren und offen ca. 25–30 Minuten köcheln, bis Linsen und Kartoffeln weich sind. Dabei gelegentlich umrühren – Linsen setzen gerne an.
- Lorbeerblätter herausnehmen. Wer eine dickere Suppe mag, püriert einen Teil davon kurz mit dem Stabmixer. Den Essig einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- In tiefen Tellern servieren, nach Belieben mit gehackter Petersilie bestreuen.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Vier satte Portionen für insgesamt 1,82 € – das macht 0,46 € pro Teller. Pro Portion liefert die Suppe rund 320 kcal und 18 g Eiweiß, was für ein veganes Gericht wirklich ordentlich ist. Zubereitungszeit: 10 Minuten Schnippeln, 30 Minuten Topf. Mehr Aufwand steckt da nicht drin. Das Gericht ist von Haus aus vegan, braucht keinen Käse und keinen Speck – funktioniert also für alle.
Tipps & Varianten
Wer es deftiger mag, gibt kurz vor dem Servieren ein paar Scheiben Würstchen oder angebratenen Speck dazu – das macht die Suppe sättigender und erinnert an die klassische deutsche Erbsensuppe. Für die rein vegane Variante bleibt alles wie im Rezept, ein Klecks Senf direkt im Teller hebt aber nochmal Würze heraus. Einen Teil der fertigen Suppe kurz mit dem Stabmixer anpürieren gibt eine samtigere Konsistenz, ohne dass du alles breiig machst – einfach mal sehen, was dir besser gefällt. Den Apfelessig am Ende nicht weglassen: Säure macht Linsengerichte erst rund. Wer keinen Apfelessig da hat, nimmt normalen Weinessig oder einen Spritzer Zitrone.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Die Suppe hält sich im Kühlschrank 4–5 Tage und schmeckt am zweiten Tag noch besser – die Linsen ziehen durch, die Aromen setzen sich. Einfrieren klappt problemlos: portionsweise in Gefrierdosen, hält sich drei Monate. Beim Aufwärmen einfach einen Schluck Wasser dazugeben, weil Linsen weiter quellen und die Suppe anzieht.
Häufige Fragen
Welche Linsen kann ich nehmen – und muss ich einweichen?
Das Rezept nutzt braune Tellerlinsen, die ohne Einweichen funktionieren. Direkt in den Topf, fertig. Rote Linsen gehen auch und garen noch schneller, werden aber komplett weich und geben der Suppe eine cremigere, weniger stückige Konsistenz. Grüne Linsen brauchen etwas länger und behalten mehr Biss.
Kann ich die Suppe einfrieren?
Ja, sehr gut sogar. Am besten portionsweise einfrieren, damit du nicht immer alles auftauen musst. Im Kühlschrank über Nacht auftauen und dann kurz aufkochen, oder direkt aus dem Gefrierer mit etwas Wasser langsam erwärmen.
Die Suppe ist mir zu dick – oder zu dünn. Was tun?
Zu dick: einfach etwas heißes Wasser einrühren und kurz abschmecken, weil sich das Salz dadurch verdünnt. Zu dünn: Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten offen köcheln lassen, oder einen Teil der Suppe kurz pürieren – das dickt ohne Stärke an.
Ist das Rezept wirklich vegan?
Ja, alle Zutaten sind pflanzlich. Die Brühwürfel kurz prüfen – die meisten Gemüsebrühwürfel sind vegan, aber manche enthalten Laktose oder Hefeextrakt aus tierischer Quelle. Wer ganz sicher gehen will, nimmt zertifiziert vegane Brühe.
Was kosten die Zutaten gerade?
Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.



