Panzanella – Sommerlicher Brot-Tomaten-Salat
Altbackenes Brot bekommt hier ein zweites Leben: gewürfelt zwischen reifen Tomaten, Gurke und roter Zwiebel, mit einem einfachen Essig-Öl-Dressing übergossen. Ein italienischer Klassiker gegen Brotreste, der im Sommer für kleines Geld satt macht.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Toastbrot, altbacken, in Würfel
- reife Tomaten, gewürfelt
- Salatgurke
- rote Zwiebel
- Knoblauch
- Olivenöl
- Apfelessig
- Petersilie, frisch, gehackt
- Salz, Pfeffer
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Panzanella ist im Grunde die italienische Antwort auf die Frage, was man mit hartem Brot noch anfangen soll. Statt es wegzuwerfen, landet es gewürfelt zwischen Tomaten, Gurke und Zwiebel und saugt sich mit Öl, Essig und Tomatensaft voll. Bei uns kommt der Salat vor allem dann auf den Tisch, wenn die Tomaten im Sommer richtig reif und süß sind – da braucht es kaum mehr Würze als Salz und Pfeffer. Der Herd bleibt fast aus, und trotzdem wird man richtig satt davon.
Zubereitung
- Brot in grobe Würfel schneiden. Ist es noch nicht richtig hart, die Würfel kurz in einer trockenen Pfanne (ohne Fett) rundum anrösten, bis sie außen knusprig sind – das dauert nur ein paar Minuten.
- Tomaten waschen und grob würfeln, dabei den Saft möglichst auffangen, er kommt später mit in die Schüssel. Gurke schälen oder mit Schale lassen, in mundgerechte Stücke schneiden.
- Rote Zwiebel in feine Ringe oder Würfel schneiden. Knoblauch schälen und sehr fein reiben oder pressen.
- Olivenöl mit Apfelessig, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schale glattrühren, das ist schon das ganze Dressing.
- Brotwürfel, Tomaten samt Saft, Gurke, Zwiebel, Knoblauch und Petersilie in einer großen Schüssel vermengen, Dressing darübergeben und vorsichtig unterheben.
- Mindestens 15 Minuten ziehen lassen, damit das Brot etwas Tomatensaft und Dressing aufsaugt. Vor dem Servieren noch mal abschmecken, denn Brot verträgt oft etwas mehr Salz als man denkt.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Der ganze Sinn von Panzanella ist Resteverwertung: Brot, das schon zu hart zum Draufbeißen ist, wird hier zur Hauptzutat statt in den Müll zu wandern. Dazu kommen Tomaten, Gurke und Zwiebel, die im Sommer ohnehin zu den günstigsten Gemüsesorten im Laden gehören. Gekocht wird eigentlich nichts, höchstens das Brot kurz angeröstet – der Rest ist Schneiden, Verrühren und Warten, während der Salat durchzieht.
Tipps & Varianten
Klassisch kommt frisches Basilikum in den Salat, das gibt noch mal einen ganz anderen Sommergeschmack als Petersilie – wer welches zur Hand hat, sollte es nehmen. Für mehr Biss und Protein passen gewürfelter Feta, Mozzarella oder ein paar Oliven gut dazu, dann wird aus dem Beilagensalat fast ein eigenständiges Hauptgericht. Auch eine geviertelte Paprika oder ein paar Kapern machen sich gut, wenn gerade welche im Kühlschrank liegen.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Am besten schmeckt Panzanella frisch angerichtet oder nach einer knappen halben Stunde Ziehzeit, wenn das Brot gerade schön saftig, aber noch nicht matschig ist. Für Meal-Prep würde ich Gemüse, Dressing und geröstete Brotwürfel getrennt vorbereiten und erst kurz vor dem Essen zusammenmischen, sonst wird das Brot im Kühlschrank zu weich. Ganz gemischt hält der Salat trotzdem noch einen Tag, nur eben mit deutlich weicherer Konsistenz.
Häufige Fragen
Muss das Brot wirklich altbacken sein?
Am besten ja, dann saugt es das Dressing auf, ohne sofort zu zerfallen. Frisches Brot geht auch, sollte dann aber vorher kurz angeröstet werden, damit es nicht zu weich wird.
Welches Brot eignet sich am besten?
Günstiges Toastbrot funktioniert gut und ist hier die preiswerteste Wahl. Wer es klassischer mag, nimmt Ciabatta, Bauernbrot oder Baguette, dann wird der Salat etwas rustikaler.
Kann ich den Salat vorbereiten?
Gemüse und Dressing lassen sich gut ein paar Stunden im Voraus machen. Das Brot mische ich aber erst kurz vor dem Servieren unter, sonst wird es zu weich.
Was, wenn ich kein frisches Basilikum habe?
Petersilie funktioniert gut als Ersatz, auch wenn der Geschmack etwas weniger sommerlich ist. Notfalls geht es auch ganz ohne Kräuter, dann einfach etwas kräftiger mit Essig und Pfeffer abschmecken.
Was kosten die Zutaten gerade?
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