Airfryer Apfel-Zimt-Chips
Hauchdünn geschnittene Apfelscheiben, mit Zimt bestreut und im Airfryer knusprig getrocknet – ein süßer Snack ohne Zucker- oder Ölzusatz, der aus ein paar Saisonäpfeln entsteht.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Äpfel (mittelgroß)
- gemahlener Zimt
- Salz (optional)
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Ende August, Anfang September liegen bei uns wieder Kisten voller Äpfel aus dem Garten der Nachbarn rum, und irgendwann kann man sie nicht mehr alle roh essen. Genau dafür sind diese Chips gedacht. Kein Zucker, kein Öl, nur Apfel und Zimt – und der Airfryer macht in Ruhe seine Arbeit, während man nebenbei was anderes erledigt. Für Kinder eine gute Alternative zur Tüte Chips, für Erwachsene ein Snack für zwischendurch, der nicht schwer im Magen liegt.
Zubereitung
- Äpfel waschen, halbieren und mit einem kleinen Messer oder Apfelausstecher entkernen.
- Mit einem Gemüsehobel oder scharfen Messer in möglichst dünne Scheiben schneiden, etwa 2-3 mm. Je gleichmäßiger die Dicke, desto gleichmäßiger werden sie knusprig.
- Zimt (und die Prise Salz, falls gewünscht) über die Scheiben streuen und vorsichtig wenden, bis alle Seiten bedeckt sind.
- Die Scheiben in einer einzigen Lage in den Airfryer-Korb legen, ohne dass sie sich überlappen. Bei größeren Mengen lieber in zwei Etappen arbeiten.
- Bei 130 °C etwa 20-25 Minuten trocknen, nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
- Nach dem Garen im Korb abkühlen lassen – erst dabei werden die Scheiben richtig fest und knusprig. Danach luftdicht verpacken oder gleich naschen.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Zwei Zutaten, mehr braucht es nicht: Äpfel und Zimt. Kein Zucker, kein Fett, trotzdem süß und mit Biss – die Süße kommt komplett aus der Frucht selbst und wird beim Trocknen sogar noch intensiver. Gerade im Spätsommer, wenn Äpfel günstig und reichlich vorhanden sind, ist das ein Snack, der fast nichts kostet und trotzdem satt genug macht, um über den Nachmittag zu kommen.
Tipps & Varianten
Die Dicke der Scheiben entscheidet über das Ergebnis. Zu dick, und sie bleiben in der Mitte weich und gummig statt knusprig. Ein Gemüsehobel mit fester Führung hilft enorm, gerade wenn viele Scheiben auf einmal geschnitten werden sollen. Süße, feste Sorten wie Elstar oder Jonagold eignen sich am besten – sehr säuerliche Sorten wie Granny Smith werden zwar auch knusprig, schmecken aber deutlich herber. Wer experimentieren mag: eine Mischung aus Zimt und etwas Kardamom bringt eine ganz andere Note rein.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Richtig durchgetrocknet und luftdicht verpackt – am besten im Schraubglas oder Zip-Beutel mit rausgedrückter Luft – halten sich die Chips bei Zimmertemperatur locker eine bis zwei Wochen. Im Kühlschrank werden sie durch die Feuchtigkeit eher weich, das lohnt sich also nicht. Wer für die ganze Woche vorproduzieren will, macht am besten gleich die doppelte Menge in mehreren Airfryer-Durchgängen.
Häufige Fragen
Welche Apfelsorte eignet sich am besten für Apfel-Chips?
Feste, süße Sorten wie Elstar, Jonagold oder Braeburn funktionieren am besten. Sehr saftige oder mehlige Sorten werden beim Trocknen eher zäh statt knusprig. Säuerliche Sorten gehen auch, schmecken dann halt herber.
Muss ich die Apfelscheiben vor dem Airfryer in Zitronenwasser legen?
Nötig ist es nicht. Die Scheiben verfärben sich zwar leicht, bevor sie in den Airfryer kommen, das sieht man nach dem Trocknen aber kaum noch. Wer es ganz hell mag, kann die Scheiben kurz mit etwas Zitronensaft beträufeln, bevor der Zimt draufkommt.
Wie lange halten die Apfel-Zimt-Chips?
Richtig durchgetrocknet und luftdicht verpackt halten sie bei Zimmertemperatur ein bis zwei Wochen. Wichtig ist wirklich, dass keine Feuchtigkeit reinkommt – sonst werden sie schon nach ein, zwei Tagen weich.
Kann ich die Apfel-Chips auch ohne Airfryer machen?
Ja, im Backofen klappt es genauso, dauert nur länger. Bei 100 °C Umluft etwa 80-90 Minuten auf einem mit Backpapier belegten Gitter dörren, Ofentür dabei einen Spalt offen lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Was kosten die Zutaten gerade?
Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.



