Airfryer Bananen-Chips

Reife Bananen, hauchdünn geschnitten und bei niedriger Temperatur im Airfryer getrocknet – knusprig, süß und ohne einen Tropfen Öl. Eine echte Alternative zur Chipstüte für unter 35 Cent pro Portion.

SnackAirfryerVeganUnter 400 kcalUnter 1 €/Portion
Pro Portion0,26 €
Gesamt0,51 €
Zeit35 Min
kcal / Portion240
kcal gesamt480
AufwandEinfach
Airfryer Bananen-Chips

Zutaten

Portionen
2
reicht für 2 Personen

tippe eine Zutat zum Abhaken

  • Bananen (reif)3 Stück0,36 €
  • Zitrone (Saft)½ Stück0,15 €
  • Zimt1 Prise
Zutaten gesamt0,51 €

Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar

240kcal
1 gEiweiß
55 gKohlenh.
1 gFett
pro Portion

Bananen-Chips kaufe ich schon lange nicht mehr. Die aus dem Supermarkt sind meistens in Palmöl gefrittiert und schmecken irgendwie nach nichts. Seit ich die selbst im Airfryer mache, ist das ein anderes Produkt – süß, leicht zimtig, und du weißt genau, was drin ist. Ideal, wenn die Bananen auf der Arbeitsplatte schon zu reif zum einfach Essen sind, aber noch nicht matschig.

Zubereitung

  1. Bananen schälen und mit einem scharfen Messer oder Gemüsehobel in möglichst dünne Scheiben schneiden – je dünner, desto knuspriger werden sie. Etwa 2–3 mm ist ein guter Richtwert.
  2. Zitronensaft über die Scheiben träufeln und kurz vermischen. Das verhindert Braunwerden und gibt eine leichte Frische.
  3. Zimt gleichmäßig darüberstreuen und vorsichtig wenden.
  4. Die Scheiben in einer einzigen Lage in den Airfryer-Korb legen. Wichtig: nicht überlappen, sonst werden sie weich statt knusprig. Bei 130 °C für 20–25 Minuten trocknen. Einmal zur Hälfte wenden.
  5. Wenn die Chips goldbraun und trocken aussehen, kurz im Korb abkühlen lassen – sie werden beim Abkühlen noch etwas fester. Dann sofort essen oder luftdicht aufbewahren.
Tipp: Ohne Airfryer: Backofengitter mit Backpapier auslegen, Scheiben drauf, bei 100 °C Umluft etwa 60–75 Minuten dörren – Tür einen Spalt offen lassen, damit die Feuchtigkeit rauskommt. Je reifer die Banane, desto süßer und knackiger das Ergebnis. Zu weiche, überreife Exemplare werden eher zäh.

Darum lohnt sich dieses Rezept

Drei Bananen, ein Spritzer Zitrone, eine Prise Zimt – mehr steckt nicht drin, und trotzdem kostet eine Portion nur 35 Cent. Bei ca. 240 kcal pro Portion ist das ein Snack, der satt macht, ohne dir das Tagesbudget zu verhauen. Dazu kommt: kein Öl, kein Frittieren, keine Zusatzstoffe. Wer Kinder hat, die immer irgendwas knuspriges wollen, hat hier eine Antwort.

Tipps & Varianten

Die Scheiben sollten wirklich dünn sein – 2 mm, nicht 5. Ein Gemüsehobel hilft, wenn du kein sicheres Gefühl mit dem Messer hast. Statt Zimt passt auch Kardamom oder eine Mischung aus beidem. Wer es herzhafter mag, kann eine winzige Prise Chilipulver drüberstreuen – klingt seltsam, funktioniert aber gut. Die Menge lässt sich problemlos verdoppeln, dann aber in zwei Etappen backen, damit sich die Scheiben im Korb nicht überlappen. Zu voll = weich statt knusprig, das ist die wichtigste Regel.

Aufbewahrung & Meal-Prep

Knusprig bleiben die Chips nur, wenn du sie wirklich luftdicht verpackst – ein Schraubglas oder ein Zip-Beutel mit rausgedrückter Luft funktioniert gut. Bei Zimmertemperatur halten sie so 2–3 Tage. Im Kühlschrank werden sie durch die Feuchtigkeit schnell weich, also lieber draußen lassen. Einfrieren lohnt sich nicht, sie verlieren komplett die Textur. Am besten frisch machen und gleich wegknabbern.

Häufige Fragen

Kann ich Bananen-Chips auch im Backofen machen?

Ja, und es funktioniert gut. Backofengitter mit Backpapier belegen, Scheiben nebeneinander legen und bei 100 °C Umluft etwa 60–75 Minuten dörren. Wichtig: Ofentür einen Spalt offen lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann – ein Kochlöffelstiel in der Tür reicht. Dauert länger als im Airfryer, das Ergebnis ist aber ähnlich.

Welche Bananen eignen sich am besten?

Reife, aber noch feste Bananen. Wenn die Schale schon ganz braun und die Banane innen weich ist, werden die Chips zäh statt knusprig. Gelb mit ein paar Pünktchen ist ideal – genug Süße, aber noch Struktur.

Sind Bananen-Chips vegan und glutenfrei?

Ja zu beidem. Das Rezept kommt ohne tierische Produkte aus, und Gluten steckt in keiner der drei Zutaten. Wer auf Kreuzverunreinigungen achten muss, sollte beim Zimt kurz aufs Etikett schauen, aber das ist bei handelsüblichem Zimt selten ein Problem.

Warum werden meine Chips weich und nicht knusprig?

Meistens liegt es an einer dieser drei Sachen: Die Scheiben waren zu dick, sie haben sich im Korb überlappen, oder die Chips wurden zu früh rausgenommen. Nach dem Herausnehmen brauchen sie noch ein paar Minuten zum Abkühlen – erst dann werden sie richtig fest. Geduld hilft.

Was kosten die Zutaten gerade?

Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.