Airfryer Kartoffelchips mit Paprikagewürz
Selbst gemachte Chips aus dem Airfryer – knusprig, würzig und für unter 50 Cent die Portion. Kein Frittieröl, keine Tüte.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- festkochende Kartoffeln (z. B. Aldi, ~0,80 €/kg)
- Pflanzenöl
- Paprikapulver (edelsüß)
- Salz
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Manchmal ist das Beste an einem Abend auf der Couch eine Schüssel Chips. Das Problem: eine normale Tüte kostet schnell 1,50 Euro und ist in zehn Minuten weg. Diese hier kosten 41 Cent die Portion und kommen frisch aus dem Airfryer – die Küche riecht nach Paprika, und du weißt genau, was drin ist. Ein Esslöffel Öl für zwei Portionen, das war's.
Zubereitung
- Kartoffeln gründlich waschen, nicht schälen. Mit einem Sparschäler oder Messer so dünn wie möglich in Scheiben schneiden – je dünner, desto knuspriger.
- Scheiben in eine Schüssel geben, Öl und Paprikapulver darüber, gut durchmischen bis alle Scheiben leicht bedeckt sind.
- Airfryer auf 160 °C vorheizen. Kartoffelscheiben in einer möglichst gleichmäßigen Schicht in den Korb legen – lieber zwei Durchgänge machen als alles auf einmal rein.
- 12–15 Minuten garen, nach der Hälfte einmal durchschütteln. Wenn die Ränder braun werden und die Scheiben sich wölben, sind sie fertig.
- Sofort aus dem Korb nehmen und auf einem Teller salzen. Die Chips werden beim Abkühlen noch etwas knuspriger.
Darum lohnt sich dieses Rezept
800 g Kartoffeln, ein Schuss Öl, ein Teelöffel Paprikapulver – fertig. Das ergibt zwei Portionen für zusammen 82 Cent, also 41 Cent pro Person. Im Vergleich: eine Markentüte Chips landet schnell bei 1,20 bis 1,80 Euro für ähnliche Mengen, mit deutlich mehr Fett. Hier kommen die Chips auf ca. 180 kcal pro Portion bei 4 g Fett – kein Wundermittel, aber ein klarer Unterschied zur Fertigtüte. Und fertig sind sie in unter 30 Minuten.
Tipps & Varianten
Das Wichtigste zuerst: so dünn wie möglich schneiden. Ein Gemüsehobel ist ideal, ein scharfes Messer tut's auch – aber wirklich dünn, sonst werden sie nicht knusprig sondern weich. Beim Gewürz kannst du variieren: Knoblauchpulver und Oregano für eine mediterrane Note, Chili für Schärfe, oder einfach nur Salz und etwas Zitronenschale. Süßkartoffeln funktionieren genauso gut, brauchen bei 160 °C etwa 2–3 Minuten länger und werden dabei etwas weicher in der Mitte – aber sehr aromatisch. Wichtig: lieber zwei Durchgänge machen als alles auf einmal in den Korb. Überlappende Scheiben werden nicht knusprig.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Frisch sind die Chips am besten – direkt nach dem Abkühlen essen. Wenn doch etwas übrig bleibt, in einer offenen Schüssel bei Zimmertemperatur lagern, nicht im verschlossenen Behälter. Feuchtigkeit ist der Feind der Knusprigkeit. Wer sie wiederaufknuspern will: kurz in den Airfryer bei 160 °C für 3–4 Minuten, ohne Öl. Das funktioniert gut, solange sie nicht zu alt sind. Für Meal-Prep empfiehlt sich eher, die rohen Scheiben vorzubereiten (im Wasser lagern, damit sie nicht braun werden) und dann frisch zu machen.
Häufige Fragen
Warum werden meine Chips nicht knusprig?
Meistens sind sie zu dick geschnitten oder lagen im Airfryer übereinander. Scheiben sollten wirklich papierdünn sein – wenn du sie gegen das Licht hältst, solltest du fast durchschauen können. Außerdem hilft es, sie nach dem Schneiden kurz trocken zu tupfen. Zu viel Öl macht sie ebenfalls eher weich als knusprig.
Geht das auch ohne Airfryer?
Ja. Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, 180 °C Umluft, 20–25 Minuten. Zwischendurch einmal wenden. Dauert etwas länger als im Airfryer, und die Scheiben müssen wirklich in einer Schicht liegen – also eventuell zwei Bleche gleichzeitig verwenden.
Welche Kartoffeln sind am besten geeignet?
Festkochende Sorten wie Belana oder ähnliche Discounter-Kartoffeln funktionieren gut – sie haben weniger Stärke und halten beim Schneiden besser zusammen. Mehligkochende Sorten werden schneller braun und brechen beim Hobeln leichter.
Brauche ich unbedingt Öl?
Ohne Öl werden die Chips sehr trocken und neigen dazu, eher zu verbrennen als zu bräunen. Ein Esslöffel für zwei Portionen reicht völlig – das sind keine Pommes, sondern nur ein dünner Film. Wer noch sparsamer sein will, kann die Scheiben kurz in Wasser einweichen und danach gut abtrocknen, dann haftet das Gewürz auch ohne viel Öl.
Was kosten die Zutaten gerade?
Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.



