Airfryer Kürbis-Pommes mit Kräuterquark
Hokkaido-Spalten aus dem Airfryer, mit Schale und ohne viel Aufwand, dazu ein schneller Kräuterquark-Dip. Ein günstiger Snack, der nach Herbst schmeckt.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Hokkaidokürbis
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer, Paprikapulver
- Magerquark (500 g)
- getrocknete Kräuter (z. B. Petersilie, Dill) oder TK-Kräuter
- Knoblauch
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Hokkaidokürbis ist einer der wenigen Kürbisse, bei denen die Schale einfach mitgegessen wird – das spart Arbeit und du wirfst nichts weg. Im Airfryer werden die Spalten außen leicht karamellig und innen weich, ganz ohne literweise Öl. Der Kräuterquark daneben macht aus dem Snack fast schon eine kleine Mahlzeit, weil er ordentlich Eiweiß mitbringt. Bei uns taucht das Rezept immer dann auf, wenn im Herbst günstige Kürbisse im Gemüseregal liegen.
Zubereitung
- Kürbis waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel rauskratzen. Schälen musst du ihn nicht – Hokkaido-Schale wird beim Garen weich und ist mit dabei.
- In etwa fingerdicke Spalten schneiden. Je gleichmäßiger die Stücke, desto gleichmäßiger werden sie hinterher gar.
- Spalten in eine Schüssel geben, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver vermengen, bis alles bedeckt ist.
- Airfryer auf 200 °C vorheizen. Spalten locker in den Korb legen, nicht stapeln. 15-16 Minuten garen, nach der Hälfte einmal wenden oder schütteln.
- In der Zwischenzeit Knoblauch fein reiben und mit Magerquark und den getrockneten Kräutern verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, bei Bedarf einen Schuss Wasser unterrühren, wenn der Dip zu fest ist.
- Kürbis-Spalten heiß mit dem Kräuterquark servieren.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Hokkaidokürbis ist in der Saison eines der günstigeren Gemüse überhaupt, und weil die Schale mitgegessen wird, bleibt kaum Verschnitt. Der Airfryer braucht nur einen Löffel Öl für ordentlich Röstaroma, das spart im Vergleich zu frittierten Pommes eine Menge Fett. Der Magerquark-Dip liefert dazu Eiweiß, ohne dass man dafür extra Fleisch oder Käse kaufen muss. Zusammen ist das ein Snack, der satt macht und trotzdem den Geldbeutel schont.
Tipps & Varianten
Gleichmäßig geschnittene Spalten sind hier der wichtigste Trick, sonst werden manche Stücke schon dunkel, während andere noch roh sind. Wer den Dip würziger mag, gibt einen Spritzer Zitronensaft oder eine Prise Kreuzkümmel dazu, das passt überraschend gut zur Süße vom Kürbis. Statt getrockneter Kräuter geht auch TK-Petersilie oder frischer Schnittlauch, falls gerade was im Kühlschrank liegt. Und wer's schärfer mag: eine Prise Chiliflocken über die fertigen Spalten streuen.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Frisch aus dem Airfryer schmecken die Spalten am besten, mit der Zeit werden sie weicher. Reste halten sich 2 Tage im Kühlschrank und lassen sich kurz bei 180 °C im Airfryer wieder aufwärmen, dann werden sie auch wieder etwas knackiger. Der Kräuterquark hält sich separat locker 2-3 Tage und schmeckt auch zu Ofenkartoffeln oder als Brotaufstrich.
Häufige Fragen
Muss ich den Hokkaidokürbis schälen?
Nein, das ist der Vorteil an dieser Sorte – die Schale wird beim Garen weich und ist gut essbar. Einfach vor dem Schneiden gründlich waschen, dann kannst du direkt loslegen.
Welcher Kürbis geht sonst noch?
Butternut funktioniert auch gut im Airfryer, muss dafür aber geschält werden, weil die Schale fest bleibt. Der Geschmack ist etwas süßer als bei Hokkaido, die Garzeit bleibt ungefähr gleich.
Warum werden meine Kürbis-Spalten nicht knusprig?
Meistens liegt es an einem zu vollen Korb – dann staut sich Feuchtigkeit und die Spalten dämpfen statt zu rösten. Lieber in zwei Durchgängen garen und zwischendurch wirklich wenden.
Kann ich den Dip vegan machen?
Klar, dafür pflanzlichen Quark oder Sojajoghurt statt Magerquark nehmen. Geschmacklich bleibt es nah dran, nur etwas weniger fest.
Was kosten die Zutaten gerade?
Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.



