Bunte Paprika-Pommes mit Joghurt-Ranch-Dip

Rote und gelbe Paprikastreifen im Airfryer bei 200 °C – in rund 12 Minuten weich-röstiger Snack mit leicht karamellisierten Rändern. Ein schneller Joghurt-Dip mit Knoblauch und Schnittlauch macht das Ganze zur leichten Sommer-Beilage für unter 1 €.

SnackAirfryerVegetarischUnter 400 kcalSchnell · 17 MinUnter 1 €/Portion
Pro Portion0,81 €
Gesamt1,61 €
Zeit17 Min
kcal / Portion140
kcal gesamt280
AufwandEinfach
Bunte Paprika-Pommes mit Joghurt-Ranch-Dip

Zutaten

Portionen
2
reicht für 2 Personen

tippe eine Zutat zum Abhaken

  • Paprika2 Stück (je ~170 g, gerne bunt gemischt)1,02 €
  • Naturjoghurt (3,5 %)150 g0,24 €
  • Knoblauch1 Zehe0,04 €
  • Schnittlauch / frische Kräuter1/4 Bund0,30 €
  • Speiseöl (Raps/Sonnenblume)1 EL0,01 €
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß)n. B.
Zutaten gesamt1,61 €

Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar

140kcal
5 gEiweiß
14 gKohlenh.
8 gFett
pro Portion

Paprika ist im Sommer oft die günstigste bunte Sache im Gemüseregal, und trotzdem denkt man selten daran, sie einfach als Snack zu rösten. Dabei macht der Airfryer hier richtig gute Arbeit: die Ränder karamellisieren leicht, das Fruchtfleisch bleibt saftig, und der süßliche Röstgeschmack kommt nach 12 Minuten fast von allein. Der Dip ist in zwei Minuten fertig – Joghurt, Knoblauch, Schnittlauch. Das war's. Wir machen das gerne als schnelle Beilage zu Gegrilltem oder einfach als Snack zwischendurch.

Zubereitung

  1. Paprika waschen, halbieren, Kerngehäuse und weiße Trennwände entfernen. Dann in gleichmäßige Streifen schneiden – etwa 1 cm breit und 6–8 cm lang. Zu dünn werden sie schnell matschig, zu dick brauchen sie länger.
  2. Streifen in eine Schüssel geben, mit dem Öl, einer Prise Salz und etwas Paprikapulver vermengen, bis alle Stücke leicht bedeckt sind.
  3. Airfryer auf 200 °C vorheizen. Paprikastreifen in einer möglichst gleichmäßigen Schicht in den Korb legen – ruhig leicht überlappend, sie ziehen beim Garen etwas zusammen.
  4. Etwa 10–12 Minuten garen. Nach 7 Minuten einmal kurz durchschütteln. Die Streifen sind fertig, wenn die Ränder leicht gebräunt und karamellisiert sind, das Fruchtfleisch aber noch etwas Biss hat.
  5. Für den Dip: Knoblauchzehe fein reiben, Schnittlauch in Röllchen schneiden. Beides mit dem Joghurt verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Paprikastreifen sofort mit dem Dip servieren – am besten noch warm.
Tipp: Ohne Airfryer: Paprikastreifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, bei 220 °C Umluft 15–18 Minuten rösten. Die Ränder bräunen im Ofen etwas langsamer, das Ergebnis ist aber genauso gut. Wer mag, gibt einen Hauch Zitronensaft in den Dip – hebt den Joghurt-Geschmack schön an. Für etwas mehr Würze einfach eine Prise Kreuzkümmel oder getrockneten Oregano in den Joghurt rühren.

Darum lohnt sich dieses Rezept

Zwei Paprika, etwas Joghurt, eine Knoblauchzehe – das sind buchstäblich die Hauptzutaten. Paprika liefert dabei viel Vitamin C, ist kalorienarm und trotz der relativ kleinen Portionsgröße sättigend genug als Beilage. Im Airfryer braucht das Ganze nur einen Esslöffel Öl, also deutlich weniger Fett als in der Pfanne. Der Joghurt-Dip bringt etwas Protein und Fett dazu, damit der Snack nicht ganz so leicht ist. Beides zusammen kommt auf weit unter 1 € pro Portion.

Tipps & Varianten

Die Paprika lassen sich gut durch andere Gemüsesorten ergänzen oder ersetzen: Zucchini-Streifen, Karottenstreifen oder Süßkartoffel-Stifte brauchen ähnlich lange im Airfryer und harmonieren mit demselben Dip. Wer einen vollständigen Ranch-Dip möchte, gibt noch einen halben Teelöffel Zwiebelgranulat und etwas Dill in den Joghurt. Ohne Milchprodukte: Joghurt durch Sojajoghurt ersetzen, dann ist der Dip vegan. Und wer gerne mehr Schärfe mag, mischt etwas Harissa oder eine Prise Chiliflocken in den Dip.

Aufbewahrung & Meal-Prep

Die gegarten Paprikastreifen halten sich im Kühlschrank in einer geschlossenen Box bis zu zwei Tage – sie verlieren etwas Biss, schmecken aber kalt als Salatbeilage trotzdem gut. Wer sie wieder warm möchte, gibt sie kurz für 3 Minuten bei 180 °C in den Airfryer. Den Joghurt-Dip separat aufbewahren, er hält gut gekühlt 2–3 Tage. Für Meal-Prep kannst du die Paprika bereits am Vortag in Streifen schneiden und im Kühlschrank lagern – so geht das Garen am nächsten Tag noch schneller.

Häufige Fragen

Werden die Paprikastreifen im Airfryer weich oder knusprig?

Eher weich-röstend mit leicht gebräunten Rändern – das ist hier so gewollt. Paprika hat viel Wasser und wird nie richtig knusprig wie Kartoffelchips. Die Ränder karamellisieren aber schön, und das Fruchtfleisch wird zart-süßlich. Wer es etwas fester mag, einfach 2–3 Minuten kürzer garen.

Kann ich auch grüne oder orange Paprika nehmen?

Ja. Rote und gelbe Paprika sind von Natur aus etwas süßer und eignen sich besonders gut fürs Rösten. Grüne Paprika schmeckt leicht bitterer und bleibt nach dem Garen etwas fester – funktioniert aber genauso. Orangene Paprika liegt geschmacklich zwischen Rot und Gelb.

Geht das auch ohne Airfryer?

Ja, im Backofen bei 220 °C Umluft dauert es etwa 15–18 Minuten auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech. Die Streifen in einer Schicht auslegen und einmal wenden. Das Ergebnis ist sehr ähnlich, nur die Ränder bräunen im Ofen etwas gleichmäßiger durch die größere Hitzeoberfläche.

Passt der Dip auch zu anderen Gerichten?

Auf jeden Fall. Der Joghurt-Knoblauch-Dip passt gut zu Falafel, gegrilltem Hähnchen, Pitabrot oder auch als Soße zu Ofen- oder Airfryer-Kartoffeln. Er hält sich im Kühlschrank 2–3 Tage, also ruhig etwas mehr machen.

Was kosten die Zutaten gerade?

Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.