Weißkohl-Wurst-Eintopf mit Kartoffeln und Kümmel
Kräftiger Eintopf aus einem Topf: Weißkohl, Kartoffeln und Karotten köcheln mit ordentlich Wiener Würstchen und einer Prise Kümmel vor sich hin, bis alles herzhaft und weich ist – deftige Hausmannskost für die ganze Familie.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Weißkohl
- Kartoffeln, festkochend
- Karotten
- Wiener Würstchen (ca. 10 Stück)
- Zwiebeln
- Knoblauch (aus 1 Knolle)
- Gemüsebrühe (3 Würfel)
- Rapsöl
- Apfelessig
- Lorbeer
- Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran, Paprikapulver edelsüß
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Weißkohl ist so ein Gemüse, das viele nur von Oma kennen, dabei kocht er sich fast von allein weich und schmeckt kräftiger als sein milder Cousin Wirsing. Zusammen mit Kartoffeln, Karotten und ordentlich Wurst wird daraus ein Topf, der die ganze Familie satt macht und nebenbei kaum Aufmerksamkeit braucht. Der Kümmel ist hier kein Zufall, er hilft dem Bauch mit dem Kohl klarzukommen und gibt dem Eintopf diesen typischen, leicht rustikalen Ton. Ein Topf, eine Herdplatte, fertig.
Zubereitung
- Weißkohl putzen, den harten Strunk keilförmig herausschneiden und den Rest in feine bis mittlere Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden, Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln würfeln, Knoblauch fein hacken.
- Öl im großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten andünsten, bis sie glasig werden.
- Karotten dazugeben und kurz mitschwitzen. Kartoffelwürfel zugeben, mit einer Prise Kümmel und Paprikapulver bestreuen und alles eine Minute mitrösten lassen.
- Mit Brühe aufgießen, Lorbeerblätter dazugeben und aufkochen. Deckel halb auflegen und 10 Minuten köcheln lassen.
- Weißkohlstreifen unterheben und weitere 10-12 Minuten mitköcheln, bis Kohl und Kartoffeln weich, aber nicht matschig sind.
- Würstchen in Scheiben schneiden, die letzten 5-6 Minuten mitziehen lassen. Lorbeer entfernen, mit Essig, Salz, Pfeffer und etwas Majoran abschmecken.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Weißkohl gibt es das ganze Jahr über günstig, und er hält sich im Kühlschrank locker eine Woche, falls doch mal ein Kopf zu groß geraten ist. Zusammen mit Kartoffeln und Karotten liefert er ordentlich Volumen, die Würstchen bringen Eiweiß und Würze dazu, ohne dass man dafür viel Geld in die Hand nehmen muss. Für eine vierköpfige Familie reicht ein Topf locker, und wer mag, packt noch eine Extra-Portion für den nächsten Tag obendrauf.
Tipps & Varianten
Neben Wiener Würstchen oder Mettenden passt auch grobe Bratwurst aus der Pfanne, die vorher kurz angebraten wird und dann mit in den Topf kommt. Wer's vegetarisch mag, ersetzt die Wurst durch geräucherten Tofu oder eine Dose weiße Bohnen, dann aber ruhig kräftiger würzen. Ein Klecks Senf oder Schmand auf dem Teller rundet das Ganze ab, genau wie ein Spritzer Essig am Ende, der die Süße vom Kohl und den Karotten ausgleicht. Kümmel ist optional, aber wer ihn mag, sollte ihn nicht weglassen.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Im Kühlschrank hält sich der Eintopf gut abgedeckt etwa drei Tage, und er schmeckt am zweiten Tag durch das Durchziehen oft noch runder. Für Meal-Prep lässt er sich problemlos in Portionsdosen aufteilen und mittags in der Mikrowelle aufwärmen. Einfrieren funktioniert ebenfalls, dann am besten ohne Würstchen einfrieren und die frisch geschnitten erst beim Aufwärmen dazugeben, sonst werden sie beim Auftauen etwas schrumpelig.
Häufige Fragen
Kann ich Wirsing statt Weißkohl nehmen?
Klar, das geht genauso, schmeckt dann aber milder und braucht ein paar Minuten weniger Köchelzeit. Weißkohl ist fester und hat einen kräftigeren, etwas erdigeren Geschmack, gerade zusammen mit Kümmel.
Muss der Kümmel wirklich mit rein?
Nein, er ist optional. Er passt aber sehr gut zu Weißkohl und macht den Eintopf leichter verdaulich. Wer ihn nicht mag, lässt ihn einfach weg und würzt stattdessen etwas kräftiger mit Paprikapulver und Majoran.
Welche Wurst passt außer Wiener Würstchen noch?
Mettenden geben dem Topf einen deutlich rauchigeren Geschmack, grobe Bratwurst oder Kasseler-Würfel funktionieren ebenfalls gut. Einfach in Scheiben oder Würfel schneiden und in den letzten Minuten mitziehen lassen.
Wie lange hält sich der Eintopf und kann ich ihn einfrieren?
Im Kühlschrank etwa drei Tage, gut abgedeckt. Einfrieren geht auch, dann aber am besten ohne Wurst – die friert man getrennt ein oder schneidet sie erst nach dem Auftauen frisch dazu, sonst wird die Konsistenz beim Wiederaufwärmen etwas schwammig.
Was kosten die Zutaten gerade?
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