Grünkohl-Linsen-Eintopf mit Kartoffeln
Herzhafter One-Pot-Eintopf aus TK-Grünkohl, roten Linsen und Kartoffeln – vegan, richtig sättigend und mit ordentlich Eiweiß, für unter einem Euro pro Portion.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- TK-Grünkohl, gehackt
- rote Linsen, trocken
- Kartoffeln (festkochend)
- Karotten
- Zwiebel
- Knoblauch (aus 1 Knolle)
- Gemüsebrühe
- Rapsöl
- Lorbeer
- Salz, Pfeffer, etwas Muskat
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Grünkohl kommt bei uns sonst nur mit Kassler und Pinkel auf den Tisch, aber das geht auch viel unkomplizierter. Hier trifft er auf rote Linsen und Kartoffeln und wird zu einem satten Eintopf, der von allein sämig wird. Der Grünkohl bleibt einfach tiefgefroren, bis er in den Topf wandert – kein Waschen, kein Rupfen, keine Wartezeit. Nach einer knappen halben Stunde steht ein Topf voll Wintergemüse auf dem Herd, ganz ohne Fleisch.
Zubereitung
- Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden, Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Der Grünkohl bleibt gefroren, der kommt erst später dazu.
- Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel darin 2-3 Minuten glasig dünsten. Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten, bis es duftet.
- Kartoffeln, Karotten und Linsen in den Topf geben, kurz umrühren. Mit der Gemüsebrühe aufgießen, Lorbeerblätter dazu und aufkochen lassen.
- Hitze reduzieren, halb abgedeckt ca. 15 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln fast gar sind. Zwischendurch umrühren, die Linsen setzen sonst gerne am Boden an.
- Gefrorenen Grünkohl dazugeben und weitere 8-10 Minuten köcheln, bis er aufgetaut und weich ist und die Linsen zerfallen.
- Lorbeerblätter rausfischen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken. Fertig.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Rote Linsen bringen hier richtig viel Eiweiß mit, zusammen mit Grünkohl und Kartoffeln kommt eine ordentliche Portion pflanzliches Protein auf den Teller – für einen veganen Eintopf ungewöhnlich viel. Alles landet nacheinander im selben Topf, Abwasch bleibt überschaubar. TK-Grünkohl ist ganzjährig verfügbar und muss nicht geputzt werden, das spart den nervigsten Teil der Grünkohl-Zubereitung komplett. Trotzdem schmeckt es nach echtem Wintergemüse, nicht nach Resteverwertung.
Tipps & Varianten
Statt roter Linsen gehen auch braune Tellerlinsen, die brauchen dann aber etwas länger im Topf und bleiben bissfester statt cremig. Wer es deftiger mag, brät vorab ein paar Scheiben Räuchertofu oder Wiener Würstchen an und gibt sie kurz vor Schluss dazu. Kreuzkümmel oder etwas geräuchertes Paprikapulver passt überraschend gut zum Grünkohl, falls es rauchiger schmecken soll. Und wer keine Gemüsebrühe im Haus hat: normales Wasser plus etwas mehr Salz tut es auch, schmeckt nur etwas flacher.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Im Kühlschrank hält sich der Eintopf gut 4 Tage und schmeckt am nächsten Tag eher noch besser, weil die Aromen durchziehen. Portionsweise eingefroren hält er sich locker zwei bis drei Monate – praktisch für Tage, an denen keine Zeit zum Kochen bleibt. Nach dem Auftauen ist er meist etwas dicker, weil die Linsen weiter Flüssigkeit ziehen, dann beim Aufwärmen einfach einen Schluck Wasser dazugeben.
Häufige Fragen
Muss ich den TK-Grünkohl vorher auftauen?
Nein, er kommt direkt gefroren in den Topf, sobald die Kartoffeln fast gar sind. Das spart Zeit und er behält mehr Biss, als wenn er vorher auftaut und matschig wird.
Ist der Eintopf wirklich vegan und trotzdem eiweißreich?
Ja. Die roten Linsen liefern den Großteil des Proteins, dazu kommen kleinere Mengen aus Grünkohl und Kartoffeln. Zusammen reicht das für eine wirklich ordentliche Eiweißportion, ganz ohne Fleisch oder Milchprodukte.
Kann ich frischen statt TK-Grünkohl nehmen?
Klar, wenn gerade Saison ist. Dann die Blätter waschen, von den harten Stielen zupfen und grob schneiden. Frischer Grünkohl braucht im Topf ein paar Minuten länger als die TK-Variante.
Wie lange hält sich der Eintopf und lässt er sich einfrieren?
Im Kühlschrank locker 4 Tage, eingefroren portionsweise auch mehrere Monate. Am besten in einzelnen Dosen einfrieren, dann taut nur das auf, was gerade gebraucht wird.
Was kosten die Zutaten gerade?
Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.



