Kartoffel-Erbsen-Curry mit Kokosmilch (Aloo Matar)
Aloo Matar ist ein indischer Klassiker: Kartoffeln und Erbsen in einer würzigen Kokos-Tomaten-Sauce, alles aus einem Topf. Vegan, sättigend und richtig günstig.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Kartoffeln (festkochend)
- TK-Erbsen
- Kokosmilch
- gehackte Tomaten
- Zwiebel
- Knoblauch
- frischer Ingwer
- Currypulver
- gemahlener Kreuzkümmel
- Kurkuma
- Öl
- Salz, Pfeffer
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Aloo Matar ist eines dieser Gerichte, die in Indien praktisch in jeder Küche irgendwie anders schmecken – bei uns kommt eine ordentliche Portion Kokosmilch statt Sahne rein, das macht es cremig und ganz nebenbei vegan. Kartoffeln und TK-Erbsen sind beide keine Diva in der Küche, brauchen kein Einweichen und stehen meistens sowieso im Vorrat. Der Topf ist danach schnell gespült, weil wirklich alles darin passiert – kein zweiter Topf für Reis, keine Extra-Pfanne.
Zubereitung
- Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch und Ingwer hacken oder reiben.
- Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin 3–4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Ingwer dazugeben, kurz mitbraten.
- Currypulver, Kreuzkümmel und Kurkuma einrühren und etwa 30 Sekunden mitrösten, bis es im Topf richtig duftet.
- Kartoffelwürfel zugeben und kurz umschwenken, damit sie mit den Gewürzen überzogen sind. Gehackte Tomaten und Kokosmilch angießen, alles verrühren und einmal aufkochen lassen.
- Deckel drauf, Hitze runter, 15–18 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast weich sind. Zwischendurch umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
- TK-Erbsen direkt gefroren dazugeben, weitere 5 Minuten köcheln, bis Kartoffeln und Erbsen weich sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Vier ordentliche Portionen aus einem einzigen Topf, in gut 35 Minuten fertig, und der Preis bleibt klar unter einem Euro pro Teller. Pro Portion stecken rund 460 kcal, 10 g Eiweiß, 50 g Kohlenhydrate und 22 g Fett drin – die Kokosmilch liefert dabei den Großteil vom Fett und macht die Sauce sämig, ganz ohne Sahne oder Milchprodukte. Für ein rein pflanzliches Gericht ist das ein solider Sattmacher.
Tipps & Varianten
Wer es schärfer mag, röstet eine kleingehackte Chili mit dem Knoblauch an oder streut am Ende Chiliflocken drüber. Eine Handvoll TK-Blattspinat kurz vor Schluss macht das Curry grüner und bringt noch mehr Substanz. Statt Currypulver funktioniert auch eine Mischung aus Garam Masala und etwas Kreuzkümmel, dann schmeckt es runder und weniger nach Standard-Curry. Und falls die Kokosmilch mal zu dominant ist: einfach die Hälfte der Dose nehmen und mit etwas Wasser oder Gemüsebrühe auffüllen, dann wird die Sauce leichter.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Im Kühlschrank hält sich das Curry gut drei bis vier Tage, und wie bei den meisten Currys wird der Geschmack am zweiten Tag eher noch besser. Zum Einfrieren einfach abkühlen lassen und portionsweise in Dosen oder Beutel füllen – hält sich so locker drei Monate. Beim Aufwärmen einen Schluck Wasser dazugeben, weil die Kartoffeln beim Kühlen etwas Flüssigkeit binden und die Sauce sonst zu dick wird.
Häufige Fragen
Kann ich frische Erbsen statt TK-Erbsen nehmen?
Klar, wenn gerade Saison ist. Frische Erbsen brauchen etwas länger als TK-Ware, meist 8–10 Minuten, je nachdem wie groß sie sind. TK-Erbsen sind im Alltag praktischer, weil sie das ganze Jahr über gleich günstig und gleich gut sind.
Ist das Curry wirklich komplett vegan?
Ja. Kokosmilch übernimmt hier die Rolle von Sahne oder Joghurt, sonst steckt nichts Tierisches drin. Wer mag, kann trotzdem noch einen Klecks pflanzlichen Joghurt zum Servieren dazugeben – muss aber nicht sein.
Wie bekomme ich die Sauce dicker?
Am einfachsten, indem du die Kartoffeln etwas länger mitköcheln lässt, ohne Deckel – dann verdunstet mehr Flüssigkeit. Ein paar der Kartoffelwürfel mit dem Kochlöffel leicht zerdrücken bindet die Sauce zusätzlich, weil die Stärke aus den Kartoffeln austritt.
Reis, Brot oder pur – was passt am besten?
Geschmackssache. Reis macht die Portion neutraler und streckt sie gut, Fladenbrot oder Naan eignet sich prima zum Auftunken der Sauce. Wer auf Kohlenhydrate verzichten will, isst es einfach pur – satt macht es auch so, dank Kartoffeln und Kokosmilch.
Was kosten die Zutaten gerade?
Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.



