One-Pot Erbsenreis mit Wiener Würstchen
Alles in einem Topf: Reis, TK-Erbsen und Wiener Würstchen garen zusammen in Brühe – fertig ist ein herzhaftes Familienessen, das Kinder wirklich essen. Günstig, schnell, kaum Abwasch.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Langkornreis
- TK-Erbsen
- Wiener Würstchen (ca. 6 Stück)
- Zwiebel
- Gemüsebrühe (2 Würfel)
- Öl
- Salz und Pfeffer
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Manche Gerichte entstehen einfach aus der Not heraus, und dann werden sie zu Klassikern. Dieses hier ist so eines. Reis, TK-Erbsen, ein paar Würstchen – alles in einen Topf, Deckel drauf, und nach 25 Minuten steht das Abendessen auf dem Tisch. Kein Stress, kein Abwasch-Berg, und die Kinder essen es wirklich. Das zählt.
Zubereitung
- Zwiebel würfeln, Würstchen in Scheiben schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin 2 Minuten anschwitzen.
- Reis dazugeben, kurz mitrösten, dann die Gemüsebrühe angießen. Aufkochen lassen.
- Hitze reduzieren, Deckel drauf. Reis bei mittlerer Hitze 12 Minuten köcheln lassen – gelegentlich umrühren, damit nichts ansetzt.
- TK-Erbsen und Würstchenscheiben unterrühren, weitere 5 Minuten mitgaren bis der Reis gar ist und die Flüssigkeit aufgesogen wurde.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken und direkt aus dem Topf servieren.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Für vier Portionen zahlst du insgesamt 4,02 € – also 1,01 € pro Teller. Die Vorbereitung dauert 5 Minuten, am Herd stehst du 20 Minuten. Pro Portion kommen rund 430 kcal und 18 g Eiweiß zusammen, das sättigt ordentlich. Alles landet in einem einzigen Topf: kein Kochtopf für den Reis, keine separate Pfanne für die Würstchen. Gerade unter der Woche, wenn nach dem Arbeiten niemand Lust auf großes Abspülen hat, ist das mehr wert als es klingt. Kinder mögen das Gericht erfahrungsgemäß ohne Diskussion.
Tipps & Varianten
Statt Wiener Würstchen kannst du Frankfurter oder Fleischwurst nehmen, je nachdem was gerade im Angebot liegt – das Ergebnis ist ähnlich gut. Wer vegetarisch kochen will, lässt die Würstchen einfach weg und gibt dafür eine Dose Mais oder etwas geraspelte Möhre dazu, das bringt Farbe und Süße. Gewürztechnisch reicht Salz und Pfeffer für Kinder gut, für Erwachsene hebt ein Teelöffel Paprikapulver das Ganze merklich an. Mehr Gemüse geht immer: ein paar TK-Paprikastreifen oder Brokkoliröschen einfach zusammen mit den Erbsen rein. Wer größere Portionen braucht, kann die Menge auf sechs Personen hochrechnen – Topf entsprechend groß wählen.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Im Kühlschrank hält sich der Erbsenreis gut abgedeckt 2–3 Tage. Beim Aufwärmen unbedingt einen Schuss Wasser dazugeben, sonst klumpt der Reis und wird trocken – kurz bei mittlerer Hitze in der Pfanne schwenken reicht. Als Meal-Prep lässt sich das Gericht prima vorbereiten: Reis, Erbsen und Würstchen kannst du alles am Vortag zusammenstellen und abends nur noch aufkochen. Für unterwegs in Lunchboxen eignet es sich ebenfalls, am besten erst kurz vor dem Essen aufwärmen.
Häufige Fragen
Welcher Reis ist am besten geeignet?
Langkornreis funktioniert am zuverlässigsten, weil er nicht so schnell klebt und die Brühe gut aufnimmt. Parboiled Reis braucht etwas länger, also 5 Minuten mehr einplanen und eventuell einen Schluck Wasser nachgießen. Rundkornreis wird eher cremig-klebrig, was manche mögen – dann ist das Ergebnis fast wie ein Graupenrisotto.
Geht das Rezept auch vegetarisch?
Ja, ohne große Umwege. Entweder die Würstchen einfach weglassen, dann kostet das Gericht noch weniger. Oder du nimmst Tofu-Würstchen oder pflanzliche Bratwurst – die gibt es mittlerweile in vielen Discountern, und sie passen geschmacklich gut rein. Ein bisschen Räucherpaprika in die Brühe gibt dem Ganzen trotzdem etwas Tiefe.
Kann ich den Erbsenreis einfrieren?
Das geht, aber Reis verliert durch das Einfrieren etwas an Textur und wird nach dem Auftauen leicht körnig. Wenn du es trotzdem machst, in Portionsboxen einfrieren und langsam im Kühlschrank auftauen. Beim Aufwärmen dann wirklich genug Wasser dazugeben und gut umrühren.
Der Reis klebt zusammen oder ist noch zu trocken – was tun?
Klebt er, war die Hitze wahrscheinlich zu hoch oder er hat zu wenig Flüssigkeit bekommen – einen kleinen Schuss Wasser dazu und bei niedrigerer Flamme weitergaren. Ist er nach 17 Minuten noch zu hart und die Brühe schon weg, einfach 100 ml heißes Wasser nachgießen und 3–5 Minuten weiterlaufen lassen. Jeder Herd tickt etwas anders, das erste Mal ist meistens noch Trial-and-Error.
Was kosten die Zutaten gerade?
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