Rotkohl-Apfel-Topf mit Würstchen und Kartoffelstampf
Süßsaurer Rotkohl köchelt mit Apfel und Zwiebel vor sich hin, dazu Wiener Würstchen und ein cremiger Kartoffelstampf – ein Klassiker aus Omas Küche, der die ganze Familie satt macht und dabei kaum was kostet.

Zutaten
tippe eine Zutat zum Abhaken
- Rotkohl
- Äpfel
- Zwiebel
- Apfelessig
- Zucker
- Kartoffeln
- Butter
- Milch
- Wiener Würstchen
- Gewürznelken, Lorbeerblatt
- Salz, Pfeffer, Muskat
Regalpreise, Stand Juni 2026 · zum Preisradar
Rotkohl mit Apfel gehört bei uns zu den Gerichten, die schon die Großeltern gekocht haben, und die Kombination funktioniert bis heute einfach. Der Kohl braucht zwar eine Weile auf dem Herd, macht dabei aber kaum Arbeit, man rührt nur ab und zu um. Zusammen mit ein paar Würstchen und einem ordentlichen Berg Kartoffelstampf wird daraus ein Teller, der auch hungrige Teenager satt kriegt. Und weil Rotkohl und Kartoffeln zu den günstigsten Grundzutaten überhaupt gehören, bleibt der Preis dabei erfreulich niedrig.
Zubereitung
- Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser aufsetzen.
- Rotkohl putzen und in feine Streifen schneiden oder hobeln. Zwiebel fein würfeln, Äpfel schälen und in Stücke schneiden.
- Zwiebel in einem großen Topf mit etwas Fett andünsten, Rotkohl und Apfelstücke dazugeben. Mit Essig, Zucker, Nelken, Lorbeer und einem Schluck Wasser ablöschen, Deckel drauf und bei mittlerer Hitze 30-35 Minuten weich köcheln, zwischendurch umrühren.
- Kartoffeln in der Zwischenzeit etwa 20 Minuten garen, bis sie weich sind, abgießen und mit Butter und heißer Milch zu Stampf zerdrücken. Mit Salz und Muskat abschmecken.
- Würstchen in den letzten 8-10 Minuten mit in den Rotkohltopf legen und darin heiß ziehen lassen, oder separat in einer Pfanne kurz anbraten.
- Lorbeerblatt aus dem Rotkohl fischen, mit Salz und Pfeffer nochmal abschmecken und alles zusammen mit dem Stampf anrichten.
Darum lohnt sich dieses Rezept
Rotkohl gibt es das ganze Jahr über günstig, im Herbst und Winter sogar besonders frisch und knackig. Zusammen mit Kartoffeln, die ebenfalls zu den billigsten Lebensmitteln zählen, und ein paar Würstchen wird daraus ein richtig sättigendes Familienessen, ohne dass man dafür tief in die Tasche greifen muss. Die Zubereitung ist unkompliziert: Kohl köcheln lassen, Kartoffeln kochen und stampfen, fertig. Für vier Portionen reicht das locker, bei größerem Hunger auch mit etwas mehr Stampf strecken.
Tipps & Varianten
Klassisch kommt in Rotkohl auch mal ein Schuss Rotwein oder Johannisbeergelee, das rundet die Süße noch etwas ab, ist aber kein Muss. Wer keine Nelken im Haus hat, lässt sie einfach weg oder nimmt eine Prise Zimt, der Geschmack wird dadurch nur minimal anders. Statt Milch für den Stampf tut's auch Haferdrink, dann wird das Gericht sogar für Milchallergiker passend. Und wer's vegetarisch mag, lässt die Würstchen weg und brät stattdessen ein paar Scheiben Halloumi dazu.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Rotkohl hält sich im Kühlschrank locker vier bis fünf Tage und schmeckt aufgewärmt fast noch besser, weil die Aromen sich setzen. Der Kartoffelstampf wird beim Abkühlen etwas fester, einfach mit einem Schluck Milch beim Erwärmen wieder cremig rühren. Für Meal-Prep lässt sich beides gut in Portionsboxen packen, die Würstchen kommen am besten erst beim Aufwärmen frisch dazu, sonst werden sie leicht schrumpelig. Einfrieren funktioniert bei Rotkohl und Stampf beides gut, getrennt in Boxen sogar noch etwas länger haltbar.
Häufige Fragen
Kann ich den Rotkohl schon am Vortag kochen?
Ja, sogar besser. Rotkohl darf gern über Nacht durchziehen und schmeckt am zweiten Tag oft runder. Einfach vor dem Servieren nochmal kurz erhitzen.
Muss es Rotkohl aus dem Glas sein, oder geht auch frischer Kohl?
Hier wird mit frischem Rotkohl gekocht, das kostet kaum mehr als die fertige Variante aus dem Glas und schmeckt runder, weil man Süße und Säure selbst einstellen kann.
Welche Kartoffeln eignen sich am besten für Stampf?
Mehligkochende oder vorwiegend festkochende Sorten werden am cremigsten. Rein festkochende gehen auch, der Stampf wird dann nur etwas fester und weniger fluffig.
Kann ich das Gericht ohne Würstchen machen?
Klar, dann wird's ein vegetarischer Teller. Etwas Butter oder ein Schuss Öl mehr im Rotkohl gleicht das fehlende Fett der Würstchen aus, geschmacklich passt das gut.
Was kosten die Zutaten gerade?
Echte Regalpreise aus unserer Preis-Datenbank (Stand Juni 2026) – die Basis für jede Kalkulation hier. Alle Zutaten im Preisradar.



